
Universal Primary Education in Africa - English Speaking Countries
Viele Länder auf der ganzen Welt bemühen sich, das Ziel „Bildung für alle“ zu erreichen. Als Teil dieser Bemühungen haben sie Strategien entwickelt, um eine universelle Grundschulbildung zu ermöglichen, die sich normalerweise auf die Einschulung aller Kinder im schulpflichtigen Alter in Grundschulen bezieht, d.h.
eine hundertprozentige Nettoeinschulung zu erreichen. Auch wenn solche Bemühungen in vielen Entwicklungsländern verwirklicht wurden, stellt dies in den meisten Entwicklungsländern eine große Herausforderung dar, insbesondere in Afrika nach der Erlangung der Unabhängigkeit. Dieses Buch befasst sich mit dem Einfluss der Geberorganisationen auf die Entwicklung des Bildungswesens in Afrika, was zu den ersten Maßnahmen verschiedener englischer Länder in Afrika in Form von kostenloser Grundschulbildung führte.
Es wird festgestellt, dass in den meisten Ländern, die die Gebührenerleichterung durch kostenlose Grundschulbildung einführten, die Einschulungszahlen massiv anstiegen, da viele Kinder aus benachteiligten Gruppen diese politische Maßnahme nutzten, um ihre Kinder zur Schule zu schicken. Der Anstoß dazu wurde jedoch mit einer zunehmenden Verschlechterung der Qualität der Grundschulbildung in Verbindung gebracht, angefangen bei der Bereitstellung der physischen Einrichtungen, der Lehr- und Lernmaterialien, dem Einsatz der Lehrer, den Leistungen und dem Übergang von der Grund- zur Sekundarschulbildung.
Die Qualität der Infrastruktur und des Lehr- und Lernmaterials war in einem beklagenswerten Zustand, insbesondere in den ländlichen Gebieten, wo die Einschulungszahlen weit über der offiziell empfohlenen Zahl von Schülern pro Klassenraum lagen. Im Folgenden wird ein interessanter und leicht lesbarer Bericht über die Entwicklung der allgemeinen Grundschulbildung in ausgewählten Ländern gegeben, in dem Erfolge und Herausforderungen analysiert werden.
Zu den wichtigsten Herausforderungen, die bei der Umsetzung der UPE-Politik festgestellt wurden, gehören das Fehlen einer angemessenen Planung und Finanzierung, eine unzureichende Infrastruktur und die Geißel HIV/AIDS. Angesichts der oben genannten Herausforderungen ist es wichtig, dass politische Maßnahmen ergriffen werden, um die Qualität der Grundschulbildung in vielen Ländern zu verbessern“.