
Impossible Domesticity: Travels in Mexico
Reisende aus Europa, Nord- und Südamerika nehmen Mexiko oft als mythischen Ort wahr, auf den sie die Wünsche, Ängste und Befürchtungen ihrer eigenen Kulturen projizieren. G mez argumentiert, dass Mexiko in diesen Erzählungen keine passive Rolle spielte und dass die Umwelt, die Völker, die Ruinen, die politischen Revolutionen und die Wirtschaft Mexikos für die Gestaltung der modernen westlichen Kunst und Wissenschaft von grundlegender Bedeutung waren.
Dieses Projekt untersucht die Bilder von Mexiko und die Art und Weise, wie sie von Reisenden unterschiedlicher nationaler Herkunft und mit unterschiedlichen Ausbildungen vom 19. bis zum 21.
Es beginnt mit Alexander von Humboldt, dem deutschen Naturforscher, der durch seine Reise nach Mexiko und Lateinamerika berühmt wurde, und endet mit Roberto Bola o, dem chilenischen Romancier, der Mexiko in seinen Werken als „Oase des Grauens“ beschreibt. Dazwischen finden sich Archäologen, Fotografen, Kriegsberichterstatter, Pädagogen, Schriftsteller und Künstler, für die die Reise nach Mexiko einen Übergangsritus darstellte, einen Wendepunkt in ihrer intellektuellen Biografie, in ihren wissenschaftlichen Disziplinen und in ihrer künstlerischen Praxis.