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Un-Roman Sex: Gender, Sexuality, and Lovemaking in the Roman Provinces and Frontiers
Un-Roman Sex untersucht, wie Geschlecht und Sex außerhalb des mediterranen Kerns des Römischen Reiches wahrgenommen und dargestellt wurden.
Der Band untersucht kritisch die Geschlechterkonstruktionen und das Sexualverhalten in den Provinzen und an den Grenzen im Lichte neuerer Studien zu römischen erotischen Erfahrungen und fließenden Geschlechteridentitäten. Im Kern stellt er die unproblematische Ausweitung des traditionellen römisch-hellenistischen Modells auf die Provinzen und Grenzgebiete in Frage. Haben sexuelle Beziehungen und Geschlechtsidentitäten Prozesse der „Provinzialisierung“ oder „Barbarisierung“ durchlaufen, ähnlich wie andere bekannte Aspekte kultureller Aushandlung und Synkretismus in Provinz- und Grenzregionen, zum Beispiel in Kunst und Religion? In den 11 Kapiteln des Bandes werden diese Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht, wobei anhand von literarischen, epigraphischen und archäologischen Zeugnissen eine ausgewogene und abgerundete Sichtweise vermittelt wird. Dementsprechend repräsentieren die Beiträge neue und aufkommende Ideen zum Thema Sex, Gender und Sexualität in den römischen Provinzen.
Un-Roman Sex ist daher für Studenten und Akademiker von Interesse, die sich mit dem Römischen Reich, Geschlecht und Sexualität in der antiken Welt und an den römischen Grenzen beschäftigen.