Bewertung:

Das Buch „Our Fathers“ von Lewis Diuguid erzählt die Geschichte schwarzer Geschäftsleute in St. Louis und konzentriert sich dabei auf die Mentorenschaft, die diese Männer trotz der Herausforderungen von Rassentrennung und Rassismus für die Jugend in ihrer Gemeinde übernommen haben. Er betont den unverwüstlichen Geist der schwarzen Gemeinschaft und die Bedeutung von Weisheit, Mut und Mitgefühl bei der Überwindung von Widrigkeiten.
Vorteile:Die Erzählung bietet eine ergreifende und hoffnungsvolle Darstellung der Mentorenschaft innerhalb der schwarzen Gemeinschaft. Sie beleuchtet wichtige gesellschaftliche Themen wie Rassentrennung und systematische Bigotterie und zeigt gleichzeitig die Triumphe von Menschen wie Doc Diuguid. Die Erzählung des Autors ist fesselnd und nachvollziehbar, was sie zu einer wichtigen Lektüre für Menschen aus allen Schichten macht.
Nachteile:Einigen Lesern könnte der spezifische historische und kulturelle Kontext weniger verständlich erscheinen, wenn sie mit der Thematik nicht vertraut sind. Die schwerwiegenden Themen Rassismus und systemische Unterdrückung könnten für manche Leser eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Our Fathers: Making Black Men
Viele Menschen verstehen nicht, warum schwarzes Leben wichtig sein muss und warum die rassische Kluft das Land um 50 Jahre zurückwirft. Wie der mythische Sankofa-Vogel liegt die Antwort auf das, was jetzt fehlt, in dem, was vorher war.
Our Fathers: Making Black Men konzentriert sich auf einen Stadtteil von St. Louis in der Mitte des 20. Jahrhunderts, wo afroamerikanische Geschäftsleute, die den amerikanischen Traum lebten, auch ein Gemeinschaftsgefühl für die Jungen in diesem Viertel schufen.
Lincoln I.
Diuguid, der an der Cornell University in Chemie promoviert hatte, verankerte den Block mit Du-Good Chemical Laboratories & Manufacturers. Die Chemie, die das Buch offenbart, ist keine Raketenwissenschaft, sondern nur die verlorene Formel für gemeinschaftliches Engagement.
Männer wie Doc gaben den Jungen auf der Straße Arbeit und eine starke Arbeitsmoral. Sie taten dies, indem sie die afroamerikanische Geschichte von Triumphen und Tragödien erzählten. Sie drängten die Jungen zu höheren Erwartungen und dazu, die lang gehegten Hoffnungen und Träume ihrer Vorfahren, die Sklaven waren, zu verwirklichen.
Die schwarzen Männer als Mentoren betonten die Bedeutung der Bildung und halfen dabei, die afroamerikanischen Jungen auf ihre Rolle als Männer vorzubereiten. Dieses Buch bringt ein bisher unbekanntes, aber bedeutendes Phänomen ans Licht, das schwarze Unternehmen während der großen Migration von Afroamerikanern aus den Südstaaten spielten. Our Fathers sollte Pflichtlektüre für alle sein, die die Verzweiflung umkehren, das öffentliche Bildungswesen verbessern, die "School-to-Prison-Pipeline" sprengen und die Hoffnungslosigkeit in Amerikas Städten beenden wollen.