Bewertung:

Max Boots „Unsichtbare Armeen“ ist eine umfassende Geschichte des Guerillakriegs, die von der Antike bis zur Gegenwart reicht. Das Buch bietet aufschlussreiche Analysen zu verschiedenen Guerilla-Kampagnen, ihren Erfolgen und Misserfolgen und betont die Relevanz historischer Kriegsführungsstrategien in modernen Kontexten. Während viele Rezensenten die gründliche Recherche und den fesselnden Schreibstil lobten, stellten einige kleinere Ungenauigkeiten und eine Tendenz zur Verallgemeinerung fest. Insgesamt wird das Buch als ein bedeutender Beitrag zum Verständnis der asymmetrischen Kriegsführung beschrieben.
Vorteile:⬤ Akribisch recherchiert und gut dokumentiert; bietet einen breiten historischen Überblick über die Guerillakriegsführung.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der komplexe Themen zugänglich macht.
⬤ Bietet wertvolle Lehren für zeitgenössische militärische und politische Strategien.
⬤ Ausgewogene Behandlung historischer Ereignisse ohne Romantisierung der Kriegsführung.
⬤ Gut gegliedert mit einer klaren Struktur, die das Buch leserfreundlich macht.
⬤ Einige faktische Ungenauigkeiten und kleinere Pannen in historischen Details.
⬤ Verallgemeinerungen können komplexe Szenarien zu sehr vereinfachen.
⬤ Begrenzte Tiefe in einigen Einzelerzählungen aufgrund des breiten Umfangs des Buches.
⬤ Einige Leser fanden, dass die Darstellung bestimmter Konflikte einseitig ist.
⬤ Einige Kritiker bemängeln sich wiederholende Themen und einen Mangel an Originalität.
(basierend auf 236 Leserbewertungen)
Invisible Armies: An Epic History of Guerrilla Warfare from Ancient Times to the Present
Invisible Armies präsentiert eine völlig neue Darstellung der Kriegsführung, die zeigt, dass lose organisierte Partisanen- oder Guerillakriege im Laufe der Geschichte keineswegs die Ausnahme waren, sondern die vorherrschende Form militärischer Konflikte.
Der New-York-Times-Bestsellerautor und Militärhistoriker Max Boot zeichnet Guerillakrieg und Terrorismus von der Antike bis in die Gegenwart nach und berichtet über fast dreißig Jahrhunderte unkonventioneller militärischer Konflikte. Voller dramatischer Analysen von Strategie und Taktik sowie vieler denkwürdiger Charaktere - vom italienischen Nationalisten Guiseppe Garibaldi bis zum „stillen Amerikaner“ Edward Lansdale - ist Invisible Armies „so lesbar wie ein Roman“ (Michael Korda, Daily Beast) und „eine rechtzeitige Erinnerung an Politiker und Generäle an die hart erarbeiteten Lehren der Geschichte“ (Economist).