Bewertung:

Das Buch „Shelter“ ist eine nachdenklich stimmende und düstere Erkundung von Familiendysfunktion, Identität und der Komplexität von Beziehungen, insbesondere im koreanisch-amerikanischen Kontext. Die Rezensenten loben die fesselnden Charaktere und die komplizierte Erzählweise, obwohl viele die Protagonistin unsympathisch und die Themen schwer und manchmal überwältigend fanden.
Vorteile:⬤ Gut durchdachte Erzählung mit komplexer Charakterentwicklung
⬤ schön geschriebene Prosa
⬤ fesselnde Erkundung tiefgreifender Themen wie häusliche Gewalt, Familiengeheimnisse und kulturelle Identität
⬤ Fähigkeit, starke emotionale Reaktionen hervorzurufen
⬤ fesselnde Elemente und unerwartete Wendungen in der Handlung.
⬤ Unsympathische und manchmal frustrierende Charaktere
⬤ schwerer und düsterer Inhalt, der vielleicht nicht alle Leser anspricht
⬤ einige Schreibweisen werden als unbeholfen oder gestelzt beschrieben
⬤ das emotionale Gewicht der Geschichte kann überwältigend sein
⬤ mehrere Rezensenten waren unzufrieden mit dem abrupten Ende.
(basierend auf 176 Leserbewertungen)
Shelter
Kyung Cho ist ein junger Vater, der mit einem Haus belastet ist, das er sich nicht leisten kann.
Jahrelang haben er und seine Frau Gillian über ihre Verhältnisse gelebt. Jetzt holen ihre Schulden und schlechten Entscheidungen sie ein, und Kyung macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Familie.
Ein paar Kilometer entfernt leben seine Eltern Jin und Mae im exklusivsten Viertel der Stadt, umgeben von den materiellen Annehmlichkeiten, die Kyung sich für seine Frau und seinen Sohn wünscht. Er kann es kaum ertragen, sie jetzt zu sehen, geschweige denn, sie um Hilfe zu bitten. Doch als Jin und Mae aufgrund eines Gewaltverbrechens nicht mehr allein leben können, ändert sich die Situation schlagartig, und Kyung sieht sich gezwungen, sie bei sich aufzunehmen.
Zum ersten Mal seit Jahren leben die Chos wieder unter einem Dach. Die Spannungen nehmen schnell zu, als Kyungs Nähe zu seinen Eltern alte Schuldgefühle und Wut an die Oberfläche drängt, zusammen mit einer schrecklichen und hartnäckigen Frage: Wie kann er jemals ein guter Ehemann, Vater und Sohn sein, wenn er als Kind nie Zuneigung erfahren hat?