Bewertung:

Das Buch versucht, die historische Figur des Henry Wallace und die mögliche alternative Geschichte zu erforschen, wenn er Roosevelt nachgefolgt wäre. Viele Leser empfinden es jedoch als unbefriedigend, weil es ihnen an Tiefe und Kreativität bei der Darstellung einer fesselnden Geschichte mangelt.
Vorteile:Einige Leser schätzen den historischen Überblick über Henry Wallace und finden die Prämisse faszinierend. Das Buch weckte das Interesse an weiteren Nachforschungen über das Leben und das Vermächtnis von Wallace. Es bietet einen Hintergrund zu Wallace, den einige als wertvoll empfanden.
Nachteile:In vielen Rezensionen wird Enttäuschung über die Ausführung der Erzählung geäußert, die als pedantisch und wenig phantasievoll beschrieben wird. Es wird kritisiert, dass das Buch eher eine Aufzählung bekannter Ereignisse als eine ausgearbeitete alternative Geschichte ist und das transformative Potenzial von Wallaces Präsidentschaft nicht erfasst.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Unlikely President: Henry A. Wallace
Aber dieses Buch stellt Vermutungen darüber an, was passiert wäre, wenn Wallace statt Truman 1944 die Wahl der Demokratischen Partei gewesen wäre und Roosevelt, der von 1945 bis 1949 ein unwahrscheinlicher Präsident war, abgelöst hätte. Wallace schloss sich 1948 einer Drittparteibewegung an und kandidierte für die Präsidentschaft.
Als naiver Idealist wurde er von Kommunisten und anderen grausam reingelegt und gedemütigt und erhielt keine einzige Wählerstimme. Nach der Wahl zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück.
Im Jahr 1950 brach er mit seiner Partei und unterstützte den Koreakrieg. Er starb 1965 im Alter von 77 Jahren.