
Advancing Urban Rights: Equality and Diversity in the City
Wie können die Rechte, die dem Konzept des „Rechts auf Stadt“ zugrunde liegen, gefördert werden? Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage haben sich über mehrere Jahrzehnte hinweg soziale Mobilisierungen gebildet und neue politische und rechtliche Rahmenbedingungen gefördert. Neue Interpretationen und politische Artikulationen des Rechts auf Stadt, insbesondere diejenigen, die seit Ende der 2000er Jahre entstanden sind, ermutigen uns, das Recht auf Stadt durch die Brille der Identitätspolitik zu betrachten. Sie schlagen vor, der Vielfalt der sozialen Gruppen, die in städtischen Umgebungen leben, Aufmerksamkeit zu schenken, deren Stimme und Handlungsfähigkeit bei der Konstruktion der Stadt im Interesse von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit anerkannt werden muss.
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Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen beinhaltet nicht nur die Anerkennung und Wertschätzung der Subjekte, die bei der Gestaltung des physischen und symbolischen städtischen Raums historisch marginalisiert wurden. Es bedeutet auch zu berücksichtigen, dass die Stadt von den verschiedenen Gruppen, die sie bewohnen, durch ihre Praktiken, ihre Nutzung und, kurz gesagt, durch die Art und Weise, wie sich ihr tägliches Leben gestaltet, auf unterschiedliche Weise realisiert und erlebt wird. Advancing Urban Rights wird sowohl besorgten Bürgern als auch politischen Entscheidungsträgern dabei helfen, Umverteilungs- und Anerkennungspolitiken, institutionelle Veränderungen und die soziale Produktion der Stadt in einer zunehmend urbanen Welt zu identifizieren und zu analysieren.