Bewertung:

Das Buch bietet eine erfrischende Perspektive auf das Konzept der Erbsünde, indem es Gottes ständigen Segen gegenüber dem Gericht hervorhebt. Es bietet neue Interpretationen der Heiligen Schrift und ermutigt die Leser, ihr Verständnis von göttlicher Liebe und Gnade zu verändern. Viele Leser empfanden das Buch als therapeutisch, erbaulich und förderlich für ihr persönliches geistliches Wachstum, während andere Bedenken hinsichtlich seiner theologischen Implikationen und Schriftauslegungen äußerten.
Vorteile:⬤ Bietet einen erfrischenden Blick auf den ursprünglichen Segen und die Erbsünde.
⬤ Ermutigt die Leser, Gottes Liebe und Gnade ohne die Last traditioneller Lehren zu sehen.
⬤ Zugänglicher und einnehmender Schreibstil, der die geistlichen Bedürfnisse der Leser anspricht.
⬤ Stimuliert tiefes Nachdenken über den Glauben und regt zur Diskussion an.
⬤ Warmherziger und therapeutischer Unterton, der das persönliche geistliche Wachstum unterstützt.
⬤ Einige Leser fanden die theologischen Prämissen nicht überzeugend oder unvereinbar mit traditionellen Schriftauslegungen.
⬤ Bedenken über das Fehlen direkter biblischer Belege für wichtige Punkte.
⬤ Kritiker argumentieren, dass dies zu Verwirrung oder Fehlinterpretation grundlegender christlicher Überzeugungen führen kann.
⬤ Bestimmte Auslegungen der Heiligen Schrift wurden als aus dem Zusammenhang gerissen angesehen.
⬤ Nicht alle Leser stimmten mit den Prämissen des Autors überein, was auf eine Kluft in den theologischen Perspektiven hinweist.
(basierend auf 49 Leserbewertungen)
Original Blessing: Putting Sin in Its Rightful Place
Von den großen Weltreligionen hält nur das Christentum an der Doktrin der Erbsünde fest. Ideen sind mächtig, und sie prägen, wer wir sind und wer wir werden. Die Tatsache, dass viele Christen glauben, dass es in der menschlichen Natur etwas gibt, das gegen Gott ist und immer sein wird, ist nicht nur ein Problem, sondern eine Tragödie.
Warum also dringen die Annahmen über die menschliche Natur so tief in unsere Kanzeln, Predigten und theologischen Bücherregale ein? Wie kommt es, dass sie in Zeiten der Trauer, der Seelsorge und der persönlichen Scham so missverstanden wird? Wie kam es, dass wir uns so weit von Gottes ursprünglichem Segen im Garten entfernt haben, bis hin zu diesem allgegenwärtigen Glauben an die angeborene Unfähigkeit des Menschen, Gutes zu tun?
In diesem Buch führt Danielle Shroyer die Leserinnen und Leser durch einen Überblick über die historische Entwicklung der Lehre, weist auf wichtige Fehlentwicklungen und Übertreibungen hin und zeigt alternative Wege auf, wie man sich häufig verwendeten Bibelstellen nähern kann. Durchgehend bringt sie die primären Behauptungen der Erbsünde zu ihren unhaltbaren (und unbiblischen) Schlussfolgerungen. In Erbsünde zeigt sie nicht nur, wie wir diese Lehre falsch verstanden haben, sondern auch, wie wir die Sünde wieder an den ihr gebührenden Platz stellen können: in einen breiteren Kontext der Erlösung und des Segens der Schöpfung des Menschen nach dem Bild Gottes.