Bewertung:

Das Buch gibt einen Überblick über die Panzerschlachten zwischen dem USMC M4A2 Sherman und dem japanischen Typ 95 Ha-Go und beschreibt detailliert deren Entwicklung, technische Spezifikationen und Kampfeinsatz, insbesondere im Zentralpazifik während des Zweiten Weltkriegs. Es enthält eine Reihe von Fotos und Illustrationen, die den Lesern einen Einblick in die Effektivität (oder deren Fehlen) des Typ 95 gegenüber dem M4A2 geben. Während einige Leser den Inhalt interessant fanden, kritisierten andere den Vergleich als ungerecht und meinten, die Autoren hätten das Thema tiefer erforschen können.
Vorteile:Das Buch bietet detaillierte Informationen über die Entwicklung und den Kampfeinsatz der Panzer, ist gut mit Fotos und Grafiken illustriert und bietet eine einzigartige Perspektive eines französischen Autors. Es ist prägnant und informativ und damit für Geschichtsinteressierte und Studenten des Konflikts geeignet.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass der Vergleich zwischen dem Sherman und dem Typ 95 aufgrund der sehr unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden Fahrzeuge unzureichend ist. Es gab Kritik an der Tiefe der Auseinandersetzung mit der Materie und an der Formatierung, die das Leseerlebnis etwas stören könnte.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
USMC M4a2 Sherman Vs Japanese Type 95 Ha-Go: The Central Pacific 1943-44
Anhand von persönlichen Berichten von Veteranen, offiziellen Berichten und nie zuvor veröffentlichten Fotos untersucht dieser hervorragend detaillierte Titel die Duelle zwischen dem USMC M4A2 und dem japanischen Typ 95 Ha-Go, die sich oft als episch und einzigartig erwiesen.
Die unterschiedlichen nationalen Panzerdoktrinen der Vereinigten Staaten und des kaiserlichen Japans führten zu einem schrecklichen Missverhältnis der vorherrschenden Panzertypen in der entscheidenden Kampagne im Zentralpazifik. Die fehlerhafte japanische Doktrin legte den Schwerpunkt auf leichte Panzer zur Unterstützung der Infanterie, die oft nur in kleinen Stückzahlen eingesetzt wurden. Taktisch gesehen wurden die Panzer oft in gepanzerten Versionen der bekannten Banzai-Angriffe vergeudet. In der Zwischenzeit sahen die Amerikaner den Panzer als Unterstützungswaffe für die Infanterie, entwickelten aber eine systematischere taktische Doktrin. Sie entschieden sich für einen größeren mittleren Panzer - im Falle der meisten Panzerbataillone des Marine Corps für den dieselbetriebenen M4A2 (der von der US Army nicht erwünscht war).
Dieser hervorragend detaillierte Titel zeigt, wie die taktischen und technischen Unterschiede in der Herangehensweise an die gepanzerte Kriegsführung beider Seiten in einer Reihe von tödlichen Gefechten bald deutlich wurden, vom ersten Panzerkampf bei der Schlacht von Tarawa im November 1943 über die Gefechte auf Parry Island, Saipan und Guam bis hin zu Peleliu im September 1944.