Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Hidden Symbolism of Alchemy and the Occult Arts: Including the original illustrations
Silberers Untersuchungen zu Alchemie und Okkultismus und seine Versuche, beide Handwerke mit der Psychoanalyse in Beziehung zu setzen, werden hier mit den Originalabbildungen veröffentlicht.
Erstmals 1917 unter dem Titel Probleme derMystik und ihrer Symbolik veröffentlicht, stellt dieser Text die umfangreichen Untersuchungen dar, die Herbert Silberer unternahm, um die Vorkommnisse im Okkulten mit den aufstrebenden psychoanalytischen Disziplinen der Wiener Schule, der er angehörte, zu verbinden.
Der Text zeichnet sich durch seine gründliche Recherche aus, wobei Quellen wie Hermes Trismegistus, Flamel, Lacinius, Michael Meier, Paracelsus und Böhme zitiert und in den Dienst von Silberers These gestellt werden. Bemerkenswert ist auch die Unterstützung der Alchemie als spirituelle Bewegung, die den Yoga-Traditionen des indischen Subkontinents gleichgestellt ist.
Silberer war der Ansicht, dass die psychoanalytische Theorie Freuds nicht weit genug ging, um die psychischen Vorgänge eines Patienten aufzudecken. Er beschäftigte sich daher in der Literatur mit verschiedenen alchemistischen und okkultistischen Phänomenen, die sich als Ergänzung zu Freuds Methodik als nützlich erweisen könnten.
Diese Ausgabe enthält neben den drei Originalabbildungen auch die umfangreiche Bibliographie und die Anmerkungen Silberers. Leider verstarb der Autor 1922: Zu seinem Todeszeitpunkt hatte Herbert Silberer noch weitere Erkenntnisse des Arkanen ausgegraben, um seine Überzeugungen zu untermauern, die sich später als einflussreich auf Persönlichkeiten wie den Psychiater Carl Jung erweisen sollten.