
Rape and the Law: Historical and Contemporary Perspectives
Rape and the Law: Historical and Contemporary Perspectives untersucht die Rechtsgeschichte der Vergewaltigung, um zu verstehen, warum das moderne Publikum weiterhin uneins über die Natur des Verbrechens ist, warum die Gesellschaft als Ganzes den Opfern oft nicht glaubt und sie nicht unterstützt und wie wir unser Verständnis und unseren Umgang mit dem Verbrechen ändern können.
Der Band beginnt mit einer Untersuchung des amerikanischen Vergewaltigungsrechts, wobei die historischen Quellen des Gesetzes erläutert und die in der herkömmlichen Definition von Vergewaltigung enthaltenen Bedeutungen und Vorstellungen analysiert werden. Im zweiten Teil wird untersucht, wie das herkömmliche Vergewaltigungsrecht die Einstellung zu Autonomie und Verantwortlichkeit beeinflusst, Gewalt den Vorrang vor anderen Formen der Kommunikation einräumt und allen Beteiligten Risiken und Belastungen auferlegt. Er befasst sich auch mit den Risiken und Realitäten falscher Anschuldigungen. Schließlich schlägt das Buch ein überarbeitetes Verständnis der Rechtsgrundlage von Vergewaltigung vor, indem es das Rechtsgut und die damit verbundene Verletzung neu begreift und einen positiven Zustimmungsstandard vorschlägt.
Vergewaltigung und das Gesetz ist Teil der Cognella-Reihe über familiäre und geschlechtsspezifische Gewalt, einer interdisziplinären Sammlung von Lehrbüchern mit kulturübergreifenden Perspektiven, innovativen Strategien und Interventionen sowie aktuellen Forschungsergebnissen zu familiärer und geschlechtsspezifischer Gewalt.
Megan Waples erwarb ihren J.D. an der University of Connecticut School of Law. Derzeit arbeitet sie in der Landesregierung, verfasst Gesetze und berät Gesetzgeber in rechtlichen Fragen. Ihre Arbeit als Juristin umfasst ein breites Spektrum an Themen, von Umweltfragen und Umweltgerechtigkeit über staatliche Transparenz bis hin zur Rechenschaftspflicht von Unternehmen.