
Refusing to Behave in Early Modern Literature
Refusing to Behave in Early Modern Literature (Verhaltensverweigerung in der Literatur der Frühen Neuzeit) untersucht Texte, die durch Kollisionen zwischen den Eigenheiten des individuellen Körperbewusstseins und den Werten kleiner Gemeinschaften wie Religion, Sekte, soziales Milieu, Gemeinde und Familie geprägt sind.
Das Buch umfasst den Zeitraum vom späten sechzehnten bis zum frühen achtzehnten Jahrhundert und untersucht frühneuzeitliche Spitzmaus- und Teufelsdramen, Schelmen- und Schurkenliteratur sowie Lebensbeschreibungen der Quäker. Refusing to Behave untersucht die Art und Weise, wie Thomas Dekker, Thomas Ellwood, Mateo Alemn und sein Übersetzer James Mabbe sowie der anonyme Autor von Grim the Collier of Croydon textliche Tricks anwenden, um körperliche Reaktionen beim Leser zu provozieren, und auch die körperlichen Erfahrungen der Leser zur Bereicherung ihrer textlichen Beschreibungen nutzen.
Diese Studie erweitert den Rahmen des derzeitigen Verständnisses der frühneuzeitlichen Literatur, indem sie die Bedeutung des Genres für die Darstellung des Widerstands gegen Verhaltensnormen ermittelt und analysiert.