Verkörpertes Archiv: Behinderung in der postrevolutionären mexikanischen Kulturproduktion

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Verkörpertes Archiv: Behinderung in der postrevolutionären mexikanischen Kulturproduktion (Susan Antebi)

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Originaltitel:

Embodied Archive: Disability in Post-Revolutionary Mexican Cultural Production

Inhalt des Buches:

Embodied Archive konzentriert sich auf die Wahrnehmung von Behinderungen und rassischen Unterschieden in der frühen postrevolutionären Periode Mexikos, von den 1920er bis zu den 1940er Jahren. In dieser Zeit bemühten sich mexikanische staatlich geförderte Institutionen, die mit der Bildung und Gesundheit der Bevölkerung betraut waren, um die Zukunft der Nation zu stärken und zu verbessern und ein rassisch homogeneres Gefühl für die kollektive Identität und Geschichte zu schaffen. Beeinflusst von regionalen und globalen Eugenik- und Hygienebewegungen plädierten mexikanische Pädagogen, Schriftsteller, Ärzte und Staatsmänner für eine umfassende körperliche und kognitive Untersuchung und Kategorisierung von Schulkindern, um ein genaues und vollständiges Bild des mexikanischen Kindes" zu erhalten und Formen unerwünschter Unterschiede, einschließlich Behinderungen und rassischer Merkmale, sorgfältig zu überwachen und zu kontrollieren. Unterschiede wurden im Allgemeinen nicht zur Ausrottung markiert - wie es in den Eugenik-Bewegungen in den USA, Kanada und Teilen Europas der Fall war -, sondern stellten mögliche Einflüsse aus einer historisch entfernten oder unmittelbaren reproduktiven Vergangenheit dar oder dienten als Warnungen vor potenziellen Gefahren, die die individuelle oder kollektive Zukunft bedrohten.

Im historischen Kontext der postrevolutionären Periode Mexikos und unserer heutigen Welt nähert sich Embodied Archive literarischen und archivarischen Dokumenten, darunter Anti-Alkohol- und Hygienekampagnen.

Projekte zur Schularchitektur und Psychopädagogik.

Biotypologische Studien über städtische Schulkinder und indigene Bevölkerungsgruppen.

Und literarische Ansätze zu futuristischen Utopien oder gewalttätigen Vergangenheiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Art und Weise, wie Behinderung indirekt durch Faktoren dargestellt wird, die sie in der Vergangenheit verursacht haben oder in der Zukunft verursachen könnten, oder durch Wahrnehmungen und Messungen, die sie nicht vollständig erfassen können. Indem es sich mit diesen Erzählungen auseinandersetzt, schlägt das Buch eine archivarische Begegnung vor, ein Bezeugen vergangener Ungerechtigkeiten und ihrer Auswirkungen auf die Behinderung unserer Gegenwart und Zukunft.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780472038503
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:288

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