Bewertung:

Hurting Yet Whole von Liuan Huska bietet tiefe Einblicke in das Leben mit chronischen Schmerzen aus einer christlichen Perspektive. Der Schwerpunkt liegt auf der Suche nach Ganzheit und dem Verständnis des eigenen Körpers, während man sich mit dem Leiden auseinandersetzt. Die Autorin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und denen anderer und vertritt eine Theologie, die den Schmerz anerkennt und gleichzeitig zu Verletzlichkeit und Akzeptanz ermutigt. Das Buch ist ein Wegbegleiter für Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden, und für diejenigen, die sie unterstützen, indem es die Beziehung zwischen Körper, Glaube und der Komplexität von Schmerz erforscht.
Vorteile:⬤ Tiefe Einblicke in chronische Schmerzen und ihre Überschneidung mit dem Glauben.
⬤ Kombiniert persönliche Geschichten mit theologischen Überlegungen und macht sie so nachvollziehbar und tiefgründig.
⬤ Ermutigt die Leserinnen und Leser, sich auf ihre Verletzlichkeit einzulassen, statt sich vom Schmerz ablenken zu lassen.
⬤ Ein durchdachter Ansatz zum Verständnis von Schmerz, Leiden und Heilung, ohne klischeehafte Lösungen anzubieten.
⬤ Spricht ein breites Publikum an, das über Menschen mit chronischen Schmerzen hinausgeht, und hilft anderen, zu verstehen und mitzufühlen.
⬤ Gut recherchiert und mit Bezug auf verschiedene Disziplinen wie Theologie, Soziologie und Psychologie.
⬤ Einige Leser könnten die Erforschung politischer Themen als störend empfinden, die nichts mit dem Hauptthema Schmerz zu tun haben.
⬤ Diejenigen, die nach schnellen Lösungen oder endgültigen Antworten suchen, werden vielleicht enttäuscht sein, da sich das Buch stattdessen auf den Prozess und die Reflexion konzentriert.
⬤ Einige wenige Rezensionen erwähnten Unbehagen mit bestimmten theologischen Perspektiven, die in dem Buch dargestellt werden.
(basierend auf 45 Leserbewertungen)
Hurting Yet Whole: Reconciling Body and Spirit in Chronic Pain and Illness
Was wäre, wenn das, was wir an unserem Körper am meisten fürchten - unsere Anfälligkeit für Krankheiten und Schmerzen - genau die Orte sind, an denen Gott uns am meisten begegnet? Als Liuan Huska jahrelang unter chronischen Schmerzen litt, fragte sie sich, warum Gott abwesend zu sein schien, und stellte einige der gängigen Annahmen über Heilung in Frage. Was tun wir, wenn unser Körper nicht so funktioniert, wie er sollte? Was ist Heilung, wenn man eine chronische Krankheit hat? Können wir noch ganz sein, wenn unser Körper leidet? Die christliche Geschichte spricht zu unseren Erfahrungen mit Schmerz und Krankheit.
In der Verkörperung des Lebens Jesu sehen wir eine Umarmung des Körpers und aller Unannehmlichkeiten und Leiden des Menschseins. Im Gegensatz zu einem Gnostizismus, der Körper und Geist gegeneinander ausspielt, nimmt Huska uns mit auf eine Reise, auf der wir erkunden, wie Heilung nicht eine Flucht vor den Grenzen des Körpers ist, sondern ein Ganzwerden als Seelen in Körpern und Körper mit Seelen.
Wenn chronische Schmerzen uns dazu zwingen, auf die Verletzlichkeit unseres Körpers zu achten, können wir die Fülle unserer zerbrochenen und doch schönen Körper annehmen. Sie hilft uns, neu zu definieren, was es bedeutet, Heilung und Ganzheit zu finden, selbst inmitten von anhaltendem Schmerz.