Verlieren, um zu gewinnen: Warum Kongressmehrheiten Politik machen, anstatt Gesetze zu erlassen

Verlieren, um zu gewinnen: Warum Kongressmehrheiten Politik machen, anstatt Gesetze zu erlassen (Jeremy Gelman)

Originaltitel:

Losing to Win: Why Congressional Majorities Play Politics Instead of Make Laws

Inhalt des Buches:

Die meisten Menschen, Wähler, Politikwissenschaftler und sogar Gesetzgeber, sind der Meinung, dass der Kongress nicht richtig funktioniert. Anstatt Probleme zu lösen, verbringen Demokraten und Republikaner ihre Zeit damit, Politik zu spielen. Heutzutage scheint der Capitol Hill eher ein Ort zu sein, an dem man sich streitet, als dass man Gesetze verabschiedet. Die Realität ist komplizierter. Ja, manchmal ist der Kongress kaputt. Aber manchmal ist er auch produktiv. Wie lassen sich diese Unterschiede erklären? Warum entscheiden sich Demokraten und Republikaner dafür, Gesetze zu erlassen oder politische Punkte zu sammeln? Und warum werden einige Themen so stark politisiert, dass sie in einen Parteikrieg ausarten, während andere für Kompromisse sicher sind?

Losing to Win beantwortet diese Fragen durch eine neuartige Theorie des Agenda-Setting. Im Gegensatz zu anderen Forschungsarbeiten, die sich mit Gesetzesentwürfen befassen, die dann auch Gesetz werden, geht Jeremy Gelman von der entgegengesetzten Perspektive aus. Er untersucht, warum die Mehrheitsparteien wissentlich "Dead-on-Arrival"-Gesetzesentwürfe (DOA) aufgreifen, also die Ideen, von denen jeder weiß, dass sie verlieren werden. Dabei argumentiert er, dass die Entscheidungen der Kongressparteien, Politik zu machen, anstatt Kompromisse zu schließen, und die Themen, über die sie sich streiten, strategisch und vorhersehbar sind. Gelman kommt zu dem Schluss, dass Dysfunktionalität in der Gesetzgebung aus einer für beide Seiten vorteilhaften Beziehung zwischen der Mehrheitspartei im Kongress, die eine einheitliche Regierung anstrebt, und den mit ihr verbündeten Interessengruppen resultiert, die versuchen, ihre Politik durchzusetzen. Er stellt auch die gängige Meinung in Frage, dass es sich bei den nicht verabschiedeten Gesetzen um politisches Theater handelt. Durch die Verfolgung von Gesetzesentwürfen im Laufe der Zeit zeigt Gelman, dass einige Ideen, die früher nicht durchkamen, schließlich zum Gesetz wurden. Auf diese Weise können Ideen, die heute als zu extrem oder parteiisch angesehen werden, in der Zukunft langfristige politische Veränderungen bewirken.

Durch seine Analyse liefert Gelman eine originelle Erklärung dafür, warum beide Parteien das parteipolitische Gezänk betreiben, das die Wähler so frustrierend finden. Er geht über die herkömmlichen Argumente hinaus, dass unsere uneinige Politik lediglich das Ergebnis politischer Polarisierung ist. Stattdessen nimmt er die spezifischen Umstände unter die Lupe, die zu legislativer Dysfunktion führen. Das Ergebnis ist ein frischer, direkter Blick auf die Frage, die wir uns alle schon einmal gestellt haben: "Warum können Demokraten und Republikaner nicht aufhören zu streiten und einfach etwas zustande bringen? ".

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780472054602
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:182

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