Bewertung:

Das Buch „Lost Wax“ von Jericho Parms ist eine Sammlung wunderschön geschriebener Essays, in denen Themen wie Liebe, Verlust, Identität und die menschliche Erfahrung durch die Brille der Kunst und der persönlichen Erinnerung betrachtet werden. Die Leserinnen und Leser finden die Prosa nachdenklich, fesselnd und emotional mitreißend, was oft zu Selbstreflexion und Kontemplation führt.
Vorteile:⬤ Außergewöhnlich schöner und anregender Schreibstil.
⬤ Tief greifende Themen und emotionale Tiefe.
⬤ Fesselt die Leser auf introspektive und zum Nachdenken anregende Weise.
⬤ Starke Verbindungen zwischen den Essays, die die Gesamterzählung verbessern.
⬤ Reichhaltige Bilder und die Erforschung der Kunst ergänzen persönliche Erfahrungen.
⬤ Geeignet als Einführung in moderne persönliche Essays.
⬤ Einige Leser finden, dass sich die Essays stark auf introspektive Gedanken stützen, was vielleicht nicht jeden anspricht.
⬤ Einige fanden den erzählerischen Stil manchmal bewusstseinsstromartig und möglicherweise verwirrend.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Lost Wax: Essays
Für ihre Sammlung Lost Wax hat Jericho Parms den Titel von einer Gussmethode entlehnt, die von Bildhauern verwendet wird. Diese achtzehn Essays, die sich mit Kunst und Erinnerung befassen, bieten eine Untersuchung von Form und Inhalt und der Sprache von Unschuld, Erfahrung und Verlust.
Vier Abschnitte (die jeweils Namen von Skulpturen von Degas, Bernini und Rodin tragen) umrahmen eine Reihe von Meditationen, die sich mit den Grenzen der wahrnehmbaren Welt und den Extremen des Körpers und des Selbst befassen. Parms stützt sich dabei vor allem auf seine Erinnerungen an das Aufwachsen in der Bronx in den 1980er und 1990er Jahren, auf Erkundungen in Spanien, Portugal, Irland und im amerikanischen Westen, auf den Kampf um das Verständnis von Ethnie, Liebe, Familie, Wahnsinn und Nostalgie sowie auf den unendlichen Einfluss von Kunst, Poesie und Musik.
Lost Wax wurde größtenteils in den Galerien des Metropolitan Museum of Art verfasst und ist eine Untersuchung der Art und Weise, wie wir trotz der Grenzen von Beobachtung und Sprache Erinnerungen und menschliche Erfahrungen kuratieren. In diesen Essays zeigt und untersucht Parms ihre größten Obsessionen: wie man die Oberfläche von Marmor oder Bronze beschreiben kann; wie man die notwendige Komplexität von Identität, Stille und Bewegung, Leben und Tod umarmt - wie man jung und lebendig ist.