Bewertung:

In den Rezensionen zu diesem Buch gehen die Meinungen über seine Stärken und Schwächen auseinander. Viele Leser schätzten die psychologische Tiefe der Figuren, insbesondere der Protagonistin Sybilla, einer obdachlosen Frau, die zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird. Die Geschichte enthält Spannungselemente und eine Handlung, die sich mit der schwierigen Vergangenheit der Protagonistin und den Herausforderungen, denen sie sich in ihrer aktuellen Situation stellen muss, auseinandersetzt. Einige Leserinnen und Leser kritisierten jedoch das Tempo der Erzählung, da sie es manchmal zu langsam fanden und die Auflösung des Mordfalls nicht überzeugend genug war. Während einige Leserinnen und Leser die Geschichte als spannend und gut geschrieben empfanden, fühlten sich andere von der Vermarktung als Thriller in die Irre geführt und stellten fest, dass sie von den typischen Erwartungen an einen Krimi abweicht.
Vorteile:⬤ Gut entwickelte Charaktere, insbesondere die Protagonistin Sybilla
⬤ fesselnde psychologische Tiefe
⬤ fesselnde Darstellung der Obdachlosigkeit
⬤ starker Schreibstil
⬤ zufriedenstellendes Ende für viele Leser
⬤ viele Kritiken empfahlen es für Fans von charakterorientierten Geschichten.
⬤ Teilweise langsames Tempo
⬤ einige fanden die Handlung nicht überzeugend oder vorhersehbar
⬤ kein traditioneller Thriller
⬤ mehrere Leser waren der Meinung, dass der Krimi-Aspekt unterentwickelt war oder im Off stattfand
⬤ gemischte Meinungen über das Ende und die Gesamtausführung der Geschichte.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
Missing
Sybilla, die in ein privilegiertes Leben hineingeboren wurde, hat viele Jahre damit verbracht, auf den Straßen Stockholms zu leben und sich ein Bett, ein Bad, eine Mahlzeit zu ergaunern, wo immer sie kann. Ihre Lieblingstechnik - die sie sich nur als besonderes Vergnügen erlaubt - spielt sich im Grand Hotel ab, wo sie mit etwas Glück einen einsamen Geschäftsmann dazu bringen kann, ihr ein Abendessen und ein Zimmer für die Nacht zu spendieren.
Doch dann wählt sie den falschen Geschäftsmann aus. Als dessen Leiche am nächsten Morgen gefunden wird, wird Sybilla zur Hauptverdächtigen.
Jahrelang hat ihre Anonymität sie geschützt; sie hat in der Unsichtbarkeit der Obdachlosigkeit eine Art Zuhause gefunden. Doch als ihre Anonymität zerbricht, sieht sich Sybilla gezwungen, den einzigen Weg einzuschlagen, der es ihr ermöglichen könnte, wieder nach Hause zu kommen.