
Passing Wealth on Death: Will-Substitutes in Comparative Perspective
Vermögen kann im Todesfall auf verschiedene Weise übertragen werden, am häufigsten durch ein Testament. Es gibt aber auch eine Reihe anderer Möglichkeiten, um jemanden im Todesfall zu begünstigen.
Beispiele hierfür sind Schenkungen von Todes wegen, Miteigentumsanteile, Trusts, Lebensversicherungsverträge und Nominierungen in Renten- und Pensionsplänen. In den USA werden diese Formen der Übertragung unter der Kategorie "Testamentsersatz" zusammengefasst und im Allgemeinen als testamentarische Verfügungen behandelt. Über die Auswirkungen der Verwendung von Testamentssubstituten in den USA ist viel geschrieben worden, aber über die Entwicklungen in anderen Rechtsordnungen ist im Allgemeinen wenig bekannt.
Diese Sammlung von Beiträgen befasst sich erstmals aus einer vergleichenden Perspektive mit dem Einsatz von Testamentssubstituten. Es werden Mechanismen untersucht, mit denen Vermögen im Todesfall in einer Reihe von Common Law-, Civil Law- und gemischten Rechtsordnungen übertragen wird, und es werden die Gründe für ihre Anwendung erforscht.
Er analysiert sie aus verschiedenen Blickwinkeln, unter anderem aus der Sicht von Unternehmenseigentümern, Investoren, Gläubigern, Familienmitgliedern und Hinterbliebenen. Ziel des Bandes ist es, die Komplexität und Dynamik von Vermögensübertragungen von Todes wegen in den verschiedenen Rechtsordnungen aufzuzeigen, Muster zwischen den Rechtsordnungen zu erkennen und die Einstellung zu den verschiedenen Übertragungsarten im Lichte ihres Nutzens und der potenziellen Reibungen, die sie mit der Politik und den Grundsätzen der geltenden Gesetze hervorrufen, darzustellen.