
Vernacular Voices: The Rhetoric of Publics and Public Spheres
Eine preisgekrönte Studie darüber, wie der formelle und informelle öffentliche Diskurs Meinungen formt
Als grundlegender Text der Rhetorikstudien des 21. Jahrhunderts befasst sich Vernacular Voices mit der Rolle der Bürgerstimmen bei der Steuerung einer Demokratie durch eine Untersuchung der Rhetorik von Öffentlichkeiten. Gerard A. Hauser vertritt die Ansicht, dass die Interaktion zwischen alltäglichem und offiziellem Diskurs offenlegt, wie aktive Mitglieder einer komplexen Gesellschaft ihre gemeinsamen Interessen entdecken und klären und sich in einen Austausch begeben, der ihre Meinungen zu Themen von gemeinsamem Interesse prägt.
In den zwei Jahrzehnten, die seit der Erstveröffentlichung von Vernacular Voices vergangen sind, hat sich viel verändert: Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die US-Präsidenten zunehmend unilaterale Handlungsbefugnisse übernommen, das Internet und die neuen Medien sind aufgeblüht, und die Globalisierung hat die Autonomie der Nationalstaaten in Frage gestellt. In einem neuen Vorwort zeigt Hauser auf, wie wir in einer Ära gemeinsamer, globaler Krisen Öffentlichkeiten verstehen, wie Öffentlichkeiten entstehen und funktionieren und welche Möglichkeiten des volkstümlichen Ausdrucks der öffentlichen Meinung zum Kern der gelebten Demokratie gehören.
Ein Vorwort stammt von Phaedra C. Pezzullo, außerordentliche Professorin für Kommunikation an der University of Colorado Boulder.