Bewertung:

Das Buch stellt eine tiefgreifende Untersuchung des psychischen Gesundheitssystems in Amerika durch die persönliche Erzählung von Pete Earley dar, die sich auf den Kampf seines Sohnes mit psychischen Erkrankungen und deren Überschneidung mit dem Strafrechtssystem konzentriert. Er beleuchtet die Frustrationen der Familien, die Unzulänglichkeiten des Behandlungssystems und ruft zu Reformen auf.
Vorteile:Die Leser schätzen das Buch für seine unverblümte Ehrlichkeit und emotionale Tiefe, die eine eindringliche Perspektive auf psychische Erkrankungen und deren Behandlung bietet. Der Schreibstil wird als wunderschön und eindringlich beschrieben, der zum Nachdenken anregt und Verständnis für komplexe systemische Fragen weckt. Das Buch beleuchtet die dringende Notwendigkeit, die Ressourcen für die psychische Gesundheit zu verbessern und sich für sie einzusetzen.
Nachteile:Es wird kritisiert, dass das Buch veraltet ist, da es 2006 veröffentlicht wurde, was nach Ansicht einiger die Relevanz des Buches im Hinblick auf spätere Fortschritte in der psychischen Gesundheitsversorgung einschränkt. Außerdem wird bemängelt, dass der Schwerpunkt zu eng gefasst ist und sich hauptsächlich auf leichte psychische Erkrankungen und deren Zusammenspiel mit dem Strafrechtssystem bezieht. Einige Leser empfanden die emotionale Wucht des Inhalts als schwierig zu verarbeiten.
(basierend auf 286 Leserbewertungen)
Crazy: A Father's Search Through America's Mental Health Madness
Ein großartiges Geschenk für alle, die jemanden lieben, der an einer psychischen Krankheit leidet... Earley hat seine beträchtlichen Fähigkeiten genutzt, um akribisch zu recherchieren, warum das psychische Gesundheitssystem so zutiefst kaputt ist."--Bebe Moore Campbell, Autorin von 72 Hour Hold
Der ehemalige Reporter der Washington Post, Pete Earley, hatte bereits ausgiebig über das Strafrechtssystem geschrieben. Aber erst als sein eigener Sohn - inmitten eines manischen Anfalls - in das Haus eines Nachbarn einbrach, erfuhr er, was mit psychisch Kranken geschieht, die gegen das Gesetz verstoßen.
Dies ist die fesselnde Geschichte der Familie Earley, ein beunruhigender Blick auf die bürokratische Apathie und die zahllosen Tausenden, die in den "Drehtüren" zwischen Krankenhaus und Gefängnis unter Einsperrung statt Betreuung und brutalen Bedingungen statt Behandlung leiden. Durch die massenhafte Deinstitutionalisierung ist eine große Zahl staatlicher Psychiatriepatienten obdachlos oder in Gefängnissen untergebracht - eine Erfahrung, die kaum besser ist als die Schrecken von vor einem Jahrhundert. Earley nimmt uns direkt mit in diese Erfahrung - und in die eines Vaters und preisgekrönten Journalisten, der versucht, für einen besseren Weg zu kämpfen.