
Different Travelers, Different Eyes: Artists' Narratives of the American West: 1820-1920
Der frühe amerikanische Westen wurde in der Kunst als ein Land harter Kämpfe, ein Ort himmlischer Wunder und alles dazwischen dargestellt. Different Travellers, Different Eyes (Verschiedene Reisende, verschiedene Augen) zeichnet Eindrücke vom Leben an der amerikanischen Grenze des 19. und frühen 20. Jahrhunderts von einundzwanzig Künstlern auf, die eher für ihre Gemälde, Skulpturen und Fotografien bekannt sind. Die meisten, aber nicht alle ausgewählten Werke stammen aus Journalen oder Tagebüchern, die auf Reisen in den Westen geführt wurden.
Thomas Moran beispielsweise notiert, was auch andere empfunden haben müssen: „Der Eindruck, den die stupenden und bemerkenswerten Manifestationen der Naturkräfte damals auf mich machten, wird mir so lange in Erinnerung bleiben, wie die Erinnerung währt.“ Dieser Eindruck von Erhabenheit spiegelt die riesigen und dramatischen Gemälde wider, die Moran auf seinen Reisen in den Westen schuf.
Different Travellers, Different Eyes ist kein kunstgeschichtliches Buch. Die Erzähler sind keine Kunsthistoriker. Ihre Werke schmücken die Wände von Museen, füllen die Seiten von Kunstbüchern, erzielen bei Auktionen hohe Summen und illustrieren (als Reproduktionen) Geschichten über den frühen amerikanischen Westen. Die Chancen sind jedoch gering, dass der Gelegenheitsleser auch nur ein Wort dieser Künstler gelesen hat. Diese Zusammenstellung holt das Beste dieser literarischen Kunst aus dem Schatten.