
Disappearing Traces: Holocaust Testimonials, Ethics, and Aesthetics
In Disappearing Traces untersucht Dorota Glowacka die Spannungen zwischen den ethischen und ästhetischen Imperativen in literarischen, künstlerischen und philosophischen Werken über den Holocaust, um neue Wege zum Verständnis der traumatischen Vergangenheit und ihrer Auswirkungen auf die Gegenwart zu finden.
Sie befasst sich mit den Arbeiten führender Philosophen und Theoretiker des 20. Jahrhunderts, darunter Levinas, Benjamin, Lyotard und Derrida, um die Rolle der Sprache bei der Konstruktion und Weitergabe traumatischer Erinnerungen, die Beziehung zwischen Selbstidentität und dem Akt des Zeugnisgebens sowie die ethischen Implikationen der Darstellung von Traumata zu untersuchen.
Glowackas Arbeit stützt sich auf ein breites Spektrum von Diskursen und Disziplinen und bringt verschiedene Genres des Schreibens und der künstlerischen Produktion ins Gespräch. Sie macht deutlich, dass es notwendig ist, innovative Ausdrucksformen und neue Wege der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu finden und Allianzen zwischen verschiedenen Disziplinen und Darstellungsformen der Vergangenheit zu schaffen, die bestehende Darstellungsparadigmen transformieren und transzendieren.