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Hidden Alleyways of Washington, DC: A History
Die bemerkenswerte architektonische und soziale Geschichte der vielfältigen Gassen von Washington DC
Die Gassen in Washington, DC, waren schon immer ein wesentlicher Bestandteil des Lebens und der Wirtschaft der Stadt. Von den frühen Planern der Hauptstadt bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen, wurden die Gassen von Washington DC angelegt, um den Zugang zu Ställen, Kutschenhäusern und anderen Versorgungsgebäuden zu ermöglichen. Doch als die Stadt wuchs und die Grundstückswerte stiegen, änderte sich die Beschaffenheit einiger Gassen und ihrer Gebäude und es entstand eine Parallelwelt aus Wohn-, Produktions- und Kunsträumen. Kim Prothro Williams enthüllt diese Welt in einer faszinierenden und reich illustrierten Geschichte.
Im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert waren die bewohnten Gassen der Stadt oft unhygienische Räume, in denen die ärmsten Bewohner lebten. Diese Zustände waren der Auslöser für die Kampagnen der Progressiven Ära zum Abriss von Gassenwohnungen, was wiederum zur Verdrängung von Minderheiten und benachteiligten Gemeinschaften führte. Heute haben sich viele der verbliebenen Gassen mit ihren eng beieinander liegenden Gebäuden in lebendige Geschäfts- und Wohnviertel verwandelt. Diese neue Welle der Entwicklung wirft jedoch Fragen darüber auf, wie Räume, die einst den ärmsten Bewohnern der Stadt vorbehalten waren, nun den Wohlhabenden zur Verfügung stehen.
Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der sich für Washington, Sozialgeschichte, Architektur oder Denkmalschutz interessiert.