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Defense Engagement Since 1900: Global Lessons in Soft Power
Verteidigung ist mehr als militärische Macht und das Militär ist mehr als eine Kampftruppe. In einer Zeit globaler Umwälzungen, innenpolitischer Unruhen und politischer Unsicherheit versucht dieser aktuelle Band, die Begriffe des Verteidigungsengagements zu definieren und neu zu formulieren - den Einsatz militärischer Fähigkeiten zur Ausübung weicher Macht (Einfluss) im Gegensatz zu harter Macht (militärische Gewalt).
Defense Engagement since 1900 ist ein Werk der angewandten Militärgeschichte, das die Lehren aus der Vergangenheit auf aktuelle Fragen anwendet. In einer Reihe von Fallstudien, die sich über das zwanzigste Jahrhundert und die ganze Welt erstrecken, untersuchen die Autoren verschiedene Dimensionen des Verteidigungsengagements. Ihre Arbeit, die versucht, die Rolle des Militärs eines Staates (TM) von einem Gewaltausübenden zu einem Machtausübenden umzugestalten, zielt direkt darauf ab, die Ursachen der genannten Sicherheitsbedrohungen zu bekämpfen und nicht nur deren Folgen zu bewältigen.
Die Kapitel von Wissenschaftlern und Praktikern, die unterschiedliche Standpunkte vertreten, konzentrieren sich in erster Linie auf die britischen Erfahrungen - vielleicht das umfassendste Beispiel für den Einsatz militärischer Macht auf nicht-militärische Weise zur Verfolgung politischer Ziele. In den Kapiteln werden jedoch auch Ereignisse in den Vereinigten Staaten, Kanada, Japan, dem Nahen Osten und Afrika behandelt.
Nachrichtendienst, Diplomatie, Abschreckung, Bündnisse, Koalitionen und Netzwerke: Die Autoren befassen sich mit der Notwendigkeit, ein breites Spektrum von Eigenschaften und Fähigkeiten militärischer Macht in verschiedenen zeitgenössischen Konflikten und nationalen Sicherheitsstrategien einzusetzen. Das Verständnis, das ihre Arbeit vermittelt, wird sich für strategische Denker unserer Zeit als äußerst wichtig erweisen, da sich demokratische Staaten zunehmend mit hybrider, unterschwelliger und Grauzonen-Kriegsführung auseinandersetzen müssen.