Bewertung:

Das Buch „Verwandtschaft jenseits der Grenzen“ gilt als wertvolle Quelle für das Verständnis der christlichen Ethik im Zusammenhang mit der Einwanderung und bietet eine erfrischende Perspektive jenseits der typischen politischen und wirtschaftlichen Diskussionen. Es bietet eine gründliche Analyse der Menschenrechtsfragen im Zusammenhang mit der aktuellen Einwanderungspolitik und schlägt Strategien zur Verbesserung vor.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, enthält biblische und soziale Lehren zur Migration, zeigt Menschenrechtsverletzungen auf, bietet eine erfrischende Perspektive auf die Einwanderung und enthält dokumentierte Quellen für weitere Nachforschungen.
Nachteile:In der Rezension werden keine besonderen Nachteile erwähnt, was darauf hindeutet, dass das Buch insgesamt gut aufgenommen werden könnte.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Kinship Across Borders: A Christian Ethic of Immigration
Das Scheitern der gegenwärtigen Einwanderungspolitik in den Vereinigten Staaten hat zu schrecklichen Konsequenzen geführt: ein deutlicher Anstieg der Todesfälle an den Grenzen, eine Ausbreitung von Schmugglernetzwerken, anhaltende Familientrennungen, unmenschliche Razzien, ein Flickenteppich lokaler Verordnungen, die die Aktivitäten von Einwanderern und denen, die ihnen Unterschlupf gewähren, kriminalisieren, und die Schaffung einer Unterschicht - all das sind keine angemessenen oder gerechten Ergebnisse für diejenigen, die christliche Verpflichtungen haben.
Kinship Across Borders analysiert die gegenwärtige Einwanderung in die USA im Kontext der grundlegenden christlichen Überzeugungen über die menschliche Person, die Sünde, das Familienleben und die globale Solidarität. Kristin Heyer zeigt sachkundig auf, wie die gegenwärtige Einwanderungspolitik der USA schädliche neoliberale Wirtschaftsprioritäten widerspiegelt, und warum Einwanderung nicht allein auf Sicherheits- oder Rechtsfragen reduziert werden kann. Vielmehr erklärt sie, dass die Einwanderung ein breites Spektrum an wirtschaftlichen Fragen, handelspolitischen Maßnahmen, Belangen der kulturellen Toleranz und der Strafjustiz sowie, im Grunde genommen, ein Verständnis der menschlichen Person beinhaltet.
In Kinship Across Borders entwickelt Heyer eine christliche Einwanderungsethik, die sich auf biblische, anthropologische und soziale Lehren stützt und in den Erfahrungen von Migranten ohne Papiere verwurzelt ist und die Gesellschaft dazu auffordert, konkrete Praktiken und Maßnahmen zu fördern, die Gerechtigkeit und Solidarität widerspiegeln.