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Crooked Alleys: Deliverance and Despair in Iran
Am Ende der Ära Ahmadinedschad war der Iran zum Ersticken. Es war, als wären die Straßen von Teheran enger, die Gebäude höher und die schmutzige Luft dicker geworden. Im Jahr 2013 wählten die Iraner einen neuen Führer, der für Reformen und Pragmatismus steht. Damit wurden die düsteren Tage begraben, als ein den Holocaust leugnender Präsident das Land an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und gewaltsamer Konflikte gebracht hatte. Aber die Nation hat sich noch nicht ganz befreit.
Dies ist die Geschichte des heutigen Iran, erzählt durch die Augen seiner Bevölkerung. Die Iraner sind auf dem Weg der Besserung, doch die Islamische Republik bleibt ein Gefangener der Vergangenheit, geplagt von US-Sanktionen, medizinischen Engpässen und kaputten Flugzeugen, internen Spaltungen, einer kaputten Wirtschaft und der Gefahr eines Krieges. Nun haben die Trump-Jahre die besten Chancen des Irans auf einen echten Wandel zunichte gemacht.
Die 2010er Jahre waren eine der bedeutendsten Perioden in der modernen Geschichte des Irans. Die Wahl von Rouhani gab Millionen von Menschen eine Stimme, die den Status quo der Hardliner, den Paria-Status des Irans und seinen Ruf im Westen als Land der revolutionären Extremisten leid waren. Doch wie haben die Iraner die jüngsten Herausforderungen gemeistert und überlebt? Welche Zukunft stellen sie sich jetzt vor? Crooked Alleys erkundet den Iran in einigen seiner dunkelsten, aber auch hoffnungsvollsten Tage.