Bewertung:

Die Rezensenten loben Ethyl Smiths Buch für seine aufschlussreiche Erforschung des Kampfes der Covenanters für den schottischen Presbyterianismus, ein Thema, das ihrer Meinung nach im traditionellen Unterricht oft übersehen wird. Die Autorin wird für ihren fesselnden Schreibstil gelobt, in dem sie Schottisch und Englisch miteinander verbindet, was das Leseerlebnis steigert. Das Buch wird sowohl als aussagekräftiger historischer Bericht als auch als schön gestaltete Erzählung beschrieben.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung
⬤ gibt Einblick in ein marginalisiertes historisches Thema
⬤ geschickte Mischung aus Schottisch und Englisch
⬤ erweckt die Geschichte zum Leben
⬤ tiefes Verständnis für die Kämpfe und Opfer der Covenanters
⬤ unterhaltsame Lektüre.
Manche mögen die Darstellung der historischen Regierungsmaßnahmen als zu kritisch empfinden; Themen der religiösen Verfolgung mögen nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Desperate Times
Juli 1680: Richard Cameron ist tot, und John Steel und Lucas Brotherstone sind nur knapp der Gefangennahme durch die Regierungstruppen entgangen. Das Netz wird ausgeweitet, um jeden zu verhaften, der der Sympathie für die Covenanter verdächtigt wird, und die Armee geht immer brutaler gegen die Rebellen vor.
Um zu überleben, muss Lucas Brotherstone nach Holland fliehen, und John Steel ist fest entschlossen, dies zu ermöglichen. Verzweifelte Zeiten ist der dritte historische Roman in Ethyl Smiths Serie über das Leben gewöhnlicher Menschen in außergewöhnlichen Zeiten. In einer kürzlich gehaltenen öffentlichen Vorlesung über "Schottische Literatur und Macht" sagte der angesehene Schriftsteller und Journalist Neal Ascherson, dass die Behandlung der Covenanters in unserer Literatur "faszinierend und aufschlussreich" sei und dass, obwohl jedes Zeitalter sie für seine eigenen Zwecke neu erfindet, alle die Covenanters als "Rebellen gegen ein Macht-Establishment" anerkennen.
Ethyl Smith ist die jüngste Autorin, die sich mit dem Erbe der Covenanters auseinandersetzt: Ihr Roman schildert gewöhnliche Menschen, die durch die Umstände gezwungen sind, ihren religiösen Glauben und ihre politischen Überzeugungen gegen die alltäglichen Notwendigkeiten des Überlebens abzuwägen. Es ist ein unhaltbarer Balanceakt, und Frau Smith schreckt nicht davor zurück, die Brutalität und Zerstörung zu zeigen, die daraus resultieren.
Sie schreibt mit einem feinen Gespür für die schottische Sprache und mit einem sensiblen Bewusstsein für die verschiedenen Arten, in denen die Geschichte in das Leben von Männern und Frauen, Soldaten und Zivilisten, Erwachsenen und Kindern eindringt. Changed Times, der erste Teil einer geplanten Trilogie, erinnert uns daran, dass die Vergangenheit weder so weit entfernt noch so vollständig ist, wie wir vielleicht glauben.