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Video Games, Violence, and the Ethics of Fantasy: Killing Time
Ist es jemals moralisch verwerflich, sich in Fantasien über unmoralische Dinge zu ergehen? In vielen Videospielen können die Spieler zahlreiche gewalttätige und unmoralische Handlungen begehen. Aber sollten sich die Spieler Gedanken über die Moral ihrer virtuellen Handlungen machen? Ein gängiges Argument ist, dass Spiele lediglich die virtuelle Darstellung von Gewalt bieten.
Niemand wird durch eine Gewalttat in einem Spiel tatsächlich geschädigt. Es kann also nicht moralisch falsch sein, solche Handlungen auszuführen. Dies ist zwar ein intuitives Argument, aber es löst das Problem nicht.
Videospiele, Gewalt und die Ethik der Fantasie konzentriert sich auf die Frage, warum einzelne Spieler motiviert sind, unmoralische und gewalttätige Fantasien zu unterhalten, und bringt die Debatten über die ethische Kritik der Kunst voran, indem es nicht nur den interessanten und zu wenig untersuchten Fall der virtuellen Fantasien beleuchtet, sondern auch eine neuartige Anwendung einer tugendethischen Erklärung liefert. Videospiele sind fiktive Werke, die es den Spielern ermöglichen, eine Fantasie zu unterhalten.
Ein umfassendes Verständnis der ethischen Kritik an Videospielen muss sich daher darauf konzentrieren, warum einzelne Spieler motiviert sind, unmoralische und gewalttätige Fantasien zu unterhalten. Videospiele, Gewalt und die Ethik der Fantasie greift Debatten und kritische Diskussionen über Spiele sowohl in den populären Medien als auch in neueren Arbeiten der Philosophie, Psychologie, Medienwissenschaft und Game Studies auf.