Bewertung:

Sophie Lucido Johnsons Memoiren „Many Love“ erkunden das Thema Polyamorie durch eine persönliche und humorvolle Erzählung, die Memoiren mit grafischen Illustrationen verbindet. Das Buch thematisiert unkonventionelle Beziehungen und die Bedeutung von Freundschaft und stellt gleichzeitig traditionelle Ansichten über Liebe in Frage. Das Buch wird für seine Verständlichkeit, seinen fesselnden Schreibstil und seine lehrreichen Einsichten gelobt, obwohl einige Leser es als selbstverliebt oder zu linkslastig kritisierten.
Vorteile:Das Buch ist humorvoll, fesselnd und lehrreich und bietet eine neue Perspektive auf Polyamorie und die Bedeutung von Freundschaft. Die Leserinnen und Leser schätzen den sympathischen Schreibstil, die schönen Illustrationen und die Verletzlichkeit der Autorin, wenn sie ihre Erfahrungen mitteilt. Viele fanden es augenöffnend und hielten es für eine wertvolle Lektüre für jeden, der sich mit Beziehungsdynamiken auseinandersetzt.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass die Memoiren zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren und dass es den Nebenfiguren an Tiefe fehlte. Einige äußerten ihr Unbehagen über die Ablehnung traditioneller Beziehungen durch die Autorin und fanden den Ton des Buches zu linkslastig und wertend. Außerdem fühlten sich einige von dem Ansatz erschöpft und zogen andere Polyamorie-Ressourcen als praktische Anleitung vor.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Many Love: A Memoir of Polyamory and Finding Love(s)
"Ein rasantes Debüt... Ein offener, moderner Blick auf Polyamorie für Fans von Memoiren und Graphic Novels sowie für alle, die sich für Geschichten über Dating, Liebe und Romantik interessieren." --Nachdem Sophie jahrelang versucht hatte, der vierzigjährigen und immer noch andauernden Ehe ihrer Boomer-Eltern nachzueifern, erkannte sie, dass die Liebe, die sie suchte, vielleicht auf einem weniger befahrenen Weg lag.
In diesem kühnen, anschaulichen Memoir erkundet sie ihre Sexualität, ihre Werte und die Versionen der Liebe, die unsere Gesellschaft akzeptiert und praktiziert. Auf dem Weg dorthin erzählt sie, wie es ist, Seite an Seite mit ihrem Freund auf Tinder zu spielen, viele Arten von Eifersucht kennenzulernen - und zu überwinden -, die Macht der weiblichen Freundschaft zu erfahren und andere erstaunliche Dinge, die passiert sind, als sie aufgehört hat, nach "dem Einen" zu suchen.
In vielerlei Hinsicht ist Many Love Sophies Liebesbrief an alle, die ihr je etwas bedeutet haben. Witzig, aufschlussreich und mit vielen Illustrationen versehen, bietet dieses Debüt einen unvergesslichen Einblick in ein unkonventionelles Leben.