Bewertung:

Das Buch ist ein detaillierter und persönlicher Bericht über die Erfahrungen eines Soldaten im Ersten Weltkrieg, insbesondere aus der Perspektive eines Gefreiten in der Transportabteilung. Die Rezensenten loben die lebendige Erzählweise und die einzigartigen Einblicke in das tägliche Leben der einfachen Soldaten sowie den Humor und die scharfen Beobachtungen des Autors. In vielen Rezensionen wird jedoch auch erwähnt, dass das Buch durch zahlreiche Tippfehler und redaktionelle Mängel beeinträchtigt ist.
Vorteile:⬤ Sehr detaillierte und interessante Darstellung des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines einfachen Soldaten.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der die Erfahrungen und Emotionen der Soldaten einfängt.
⬤ Einzigartige Perspektive auf die Transporteinheit, die in anderen Berichten oft übersehen wird.
⬤ Humor und nachvollziehbare Beobachtungen bereichern das Leseerlebnis.
⬤ Das Buch ist mit zahlreichen Tipp- und Rechtschreibfehlern gespickt, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Einige Kritiken bemängeln einen Mangel an Tiefe und Kontext im Vergleich zu historischen Texten.
⬤ Das Lektorat und das Korrektorat scheinen erhebliche Mängel aufzuweisen, die den Leser verwirren können.
(basierend auf 86 Leserbewertungen)
Four Years on the Western Front
Der Autor (mit richtigem Namen Aubrey Smith) diente während des gesamten Ersten Weltkriegs bei der London Rifle Brigade (1/5th Bn London Regt).
Die LRB gehörte zu den ersten Territorialbataillonen, die in Frankreich landeten (November 1914), und „A. Rifleman“ schloss sich ihr Ende Januar 1915 in „Plugstreet“ an.
Er diente in den Schützengräben und in der Transportabteilung des Bataillons. Dies ist ein Klassiker unter den Memoiren eines anderen Dienstgrades, einer, der mit „Old Soldiers Never Die“ und „There's a Devil in the Drum“ gleichzusetzen ist. Der Autor war im Zweiten Ypern (Gasangriff), in Gommecourt, an der Somme, in Arras, im Dritten Ypern, im Cambral, bei der deutschen Offensive 1918 und beim letzten Vorstoß im Einsatz.
Im August 1917 wurde er mit dem MM und im November 1918 mit einem Orden ausgezeichnet. Ein fesselndes Bild des Lebens in einem Infanteriebataillon an der Westfront.