Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in Buffalo Bills Europatouren und beschreibt die Erfahrungen und den kulturellen Kontext der damaligen Zeit. Einige Leser empfanden den Fokus jedoch als zu eng und hatten das Gefühl, dass Buffalo Bill selbst unterrepräsentiert war.
Vorteile:Das Buch ist eine wahre Fundgrube an Informationen über Buffalo Bills Europatouren, anschaulich geschrieben und mit detaillierten Beschreibungen und einem nützlichen Anhang versehen. Es bietet einen aufschlussreichen Kontext für Wissenschaftler und Leser, die sich für die amerikanische Geschichte und Buffalo Bills Rolle darin interessieren.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass es dem Buch an Tiefe in Bezug auf Buffalo Bill selbst mangelt und empfanden den Titel als irreführend. Außerdem wurde kritisiert, dass frühere Ereignisse und Schauplätze, die für Buffalo Bills Karriere in Europa von Bedeutung waren, nicht erwähnt wurden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Four Years in Europe with Buffalo Bill
William F. „Buffalo Bill“ Cody war die erste internationale Berühmtheit der Unterhaltungsindustrie und erlangte mit seiner reisenden Wildwest-Show weltweiten Ruhm. Drei Jahrzehnte lang betrieb er „die größte reisende Attraktion des Westens“ und trat in verschiedenen Varianten auf, um das Publikum rund um den Globus zu begeistern. Als die Show Europa erreichte, war sie eine Sensation und entfachte das „Wildwest-Fieber“, da sie angeblich ein authentisches Erlebnis der amerikanischen Grenze bot.
Charles Eldridge Griffin (1859-1914), Manager der Europatournee des Wilden Westens, war in jeder Hinsicht ein bemerkenswerter Mann. Bekannt unter den Künstlernamen Monsieur F. Le Costro, Professor Griffin und Yankee Yogi, war er Autor, Komiker, Zauberkünstler, Schlangenmensch, Tänzer, Feuerschlucker, Hypnotiseur, Illusionist, Dozent, Magier, Zeitungsbesitzer, Verleger, Schwertschlucker und Yogi. Sein Bericht über das Leben auf der Straße mit der Wild West Show, der hier zum ersten Mal seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1908 veröffentlicht wird, öffnet ein Fenster zu einer verschwundenen Welt. Zusätzlich zu den Strichzeichnungen und Fotografien aus dem Originalbuch liefert Chris Dixon eine Einführung und Anmerkungen für den historischen Kontext. Griffins Geschichte, wie er von 1903 bis 1906 mit Buffalo Bill durch Europa reiste, zeichnet ein faszinierendes Bild einer durch und durch amerikanischen Persönlichkeit. Gleichzeitig bietet sie eine Vision der Nation an der Schwelle zu Nationalismus, Imperialismus und einer aufkommenden globalen Massenkultur.
Chris Dixon ist Senior Research Fellow in der Abteilung für moderne Sprachen an der University of Strathclyde in Glasgow, Schottland.