Bewertung:

Das Buch bietet einen großartigen Inhalt und provokante Ideen, leidet aber unter einem schlechten Lektorat, das vom Leseerlebnis ablenkt.
Vorteile:Aufschlussreicher Inhalt und zum Nachdenken anregende Ideen.
Nachteile:Erhebliche redaktionelle und textliche Fehler beeinträchtigen den Gesamteindruck und lassen auf einen Mangel an gründlicher Bearbeitung schließen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Victorian Science and Imagery: Representation and Knowledge in Nineteenth Century Visual Culture
Jahrhundert war eine Zeit der Wissenschaft und der Bilder: Wissenschaftliche Theorien und Entdeckungen stellten die lange bestehenden Grenzen zwischen Tier, Pflanze und Mensch in Frage, und Kunst und visuelle Kultur brachten neue Vorstellungen über den Platz des Menschen in der natürlichen Welt hervor. Ebenso wie Wissenschaftler sich auf grafische Darstellungen stützten, um ihre Ideen zu konzeptualisieren, bewegten sich Künstler nahtlos zwischen wissenschaftlicher Debatte und kreativem Ausdruck, um populärwissenschaftliche Theorien wie Darwins Evolutionstheorie und sexuelle Selektion zu unterstützen oder zu widerlegen, wobei sie bewusst auf Konzepte zurückgriffen, die es ihnen ermöglichten, populäre Behauptungen zu widerlegen oder konventionelles Wissen zu durchbrechen.
Die Kunsthistoriker, die an diesem Band mitgewirkt haben, konzentrieren sich auf die enge Verwandtschaft zwischen den Künsten und den Wissenschaften im viktorianischen Zeitalter und zeigen die einzigartige Art und Weise auf, in der die britische und amerikanische visuelle Kultur des 19. Jahrhunderts an der Entstehung der Wissenschaft beteiligt war - und in der die Wissenschaft die Kunst in einem entscheidenden Moment in der Geschichte der Entwicklung der modernen Welt beeinflusste.
Gemeinsam untersuchen sie Themen der Geologie, Meteorologie, Medizin, Anatomie, Evolution und Zoologie sowie eine Reihe von Medien, von der Fotografie bis zur Ölmalerei. Dieser Band erinnert uns daran, dass Wissenschaft und Kunst keine streng voneinander getrennten, separaten Einflüsse sind, sondern vielmehr Bereiche, die gemeinsame Formen haben - die sich als Wellen, Schichten, Linien oder Geometrien manifestieren - und in die Idee der Evolution der Form investieren.