Bewertung:

Das Buch enthält eine leidenschaftliche Kritik an der LGBT-Bewegung und plädiert für einen umfassenderen Ansatz, der mit anderen Menschenrechtsfragen verknüpft ist und die Vorstellung einer „virtuellen Gleichheit“, die durch begrenzte Siege erreicht wurde, in Frage stellt. Während viele Rezensenten die Einsichten und die Ehrlichkeit des Autors loben, kritisieren einige das Buch als veraltet oder zu engstirnig in der Perspektive.
Vorteile:Das Buch wird als brillant, aufschlussreich und ehrlich beschrieben. Die Rezensenten loben die Autorin für ihre große Erfahrung in der LGBT-Bewegung und dafür, dass sie heikle Themen ohne Umschweife anspricht. Vaids Aufruf zu einem umfassenderen Verständnis von Gleichberechtigung und der Verbindung mit anderen Menschenrechtsfragen wird begrüßt. Das Buch wird auch als notwendige Lektüre für diejenigen angesehen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Nachteile:⬤ Kritiker weisen darauf hin, dass das Buch veraltet wirkt, da die jüngsten Beispiele aus dem Jahr 199
⬤ stammen. Einige Rezensenten finden, dass Vaids Perspektive zu eng gefasst ist und andere Meinungen innerhalb der Bewegung zum Schweigen bringt. Es gibt auch Bedenken, dass der Text für Leser ohne Erfahrung in progressiven Bewegungen unzugänglich sein könnte. Einige argumentieren, dass die Ungleichheit der Ressourcen, mit denen kleinere Gemeinden konfrontiert sind, übersehen wird.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Virtual Equality: The Mainstreaming of Gay and Lesbian Liberation
Seit dem Jahrzehnt, in dem das Verbot für Schwule im Militär aufgehoben wurde, dem Aufkommen der konservativen Schwulenbewegung und dem Ansturm der Anti-Homosexuellen-Initiativen in ganz Amerika, stellt sich die schwul-lesbische Gemeinschaft schwierige Fragen: Wohin soll die Bewegung gehen? Was wollen wir? In Virtual Equality geht die erfahrene Aktivistin Urvashi Vaid diese Fragen mit einer einzigartigen Kombination aus visionärer Politik und hart erarbeiteter Pragmatik an.