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Visionary Women Writers of Chicago's Black Arts Movement
Eine unverhältnismäßig große Zahl männlicher Autoren, darunter Persönlichkeiten wie Amiri Baraka, Larry Neal, Maulana Karenga und Haki Madhubuti, wird nach wie vor für die Schaffung der ikonischen und ideologischen Grundlagen dessen verantwortlich gemacht, was als Black Art Movement weitergeführt werden sollte.
Obwohl es immer mehr wissenschaftliche Arbeiten gibt, die die führenden Künstlerinnen, Aktivistinnen und Führungspersönlichkeiten dieser Zeit würdigen, haben diese neuen Perspektiven noch nicht angemessen die Art und Weise gewürdigt, in der Frauen weit mehr anstrebten als eine bloße Demontage männlich orientierter Ideale. In Visionary Women Writers of Chicago's Black Arts Movement untersucht Carmen L.
Phelps das Werk mehrerer Künstlerinnen, die in Chicago arbeiteten, einem wichtigen Brennpunkt für die Energie und Produktion der Bewegung. Angela Jackson, Johari Amini und Carolyn Rodgers spiegeln in ihren Werken spezifische kulturelle, lokale und regionale Einsichten wider und demonstrieren die Möglichkeiten der Schwarzen Kunst und nicht ihre Beschränkungen. Ausgehend von diesen drei Autorinnen analysiert Phelps die Bandbreite des Schreibens von Frauen in der BAM.
Dabei argumentiert Phelps, dass diese und andere Frauen eine vorteilhafte und einzigartige Position erlangten, um das Potenzial der BAM-Ästhetik zu repräsentieren, auch wenn ihre Erfahrungen und künstlerischen Perspektiven sowohl von gesellschaftlichen Konventionen als auch von Zwängen geprägt waren. In diesem Buch liefert Phelps' Untersuchung einen kraftvollen und entscheidenden Beitrag zur Ästhetik und Geschichte einer Bewegung, die immer noch inspiriert.