Bewertung:

Viva George! bietet eine umfassende und einzigartige Perspektive auf die Grenze zwischen den USA und Mexiko und geht dabei über die gängigen Themen Armut und Gewalt hinaus. Es wird für seine klare Sprache und seine Zugänglichkeit für ein akademisches und nichtakademisches Publikum gelobt. Einige Leser äußern sich jedoch äußerst kritisch, bezeichnen das Buch als „Schund“ und bedauern den Kauf des Buches.
Vorteile:⬤ Bietet einen einzigartigen Blick auf die Grenze zwischen den USA und Mexiko
⬤ fesselt die Leser mit fesselndem Inhalt und klarer Sprache
⬤ ist sowohl für Studenten als auch für nicht-akademische Leser zugänglich
⬤ liefert wertvolle Erkenntnisse für Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen.
Einige Leser sind extrem enttäuscht, bezeichnen das Buch als „Schund“ und meinen, es sei sein Geld nicht wert; ein Nutzer erwähnte sogar, es als Brandbeschleuniger zu verwenden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Viva George!: Celebrating Washington's Birthday at the Us-Mexico Border
Seit 1898 kommen die Einwohner von Laredo, Texas, und Nuevo Laredo, Tamaulipas, über die Grenze zwischen den USA und Mexiko, um den Geburtstag von George Washington zu feiern. Die Feierlichkeiten können sich über einen ganzen Monat hinziehen, wobei die Teilnehmer der Parade amerikanische und mexikanische Symbole tragen, George Washington salutieren und „Pocahontas“ auf einem Pferd reiten. Bei der internationalen Brückenzeremonie, dem Herzstück der Feierlichkeiten, marschieren Kinder von beiden Seiten der Grenze aufeinander zu, um die beiden Städte mit einer Umarmung zu verbinden.
Viva George bietet eine Ethnografie und eine Geschichte dieses Festes, das sowohl als Symbol als auch als Inhalt des grenzüberschreitenden Gemeinschaftslebens erscheint. Die Anthropologin und gebürtige Laredoerin Elaine A. Pe a zeigt, wie Generationen von Grenzbeamten, Organisatoren der Zivilgesellschaft und Alltagsmenschen das Brückenritual genutzt haben, um gemeinsame Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen zu schützen und Spannungen inmitten von Naturkatastrophen, Drogenkriegen und Einwanderungsdebatten zu bewältigen.
Pe a stützt sich auf bisher unbekannte Quellen und umfangreiche Feldforschung und stellt fest, dass Grenzveranstaltungen wie Washingtons Geburtstag mehr sind als Gesten des guten Willens. Vom Rio Grande bis zum 38. Breitengrad leisten sie die sinnvolle politische Arbeit, die parteipolitische Polemik nicht leisten kann.