Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in die Rolle der Söldner im Bürgerkrieg von Sierra Leone, wobei der Schwerpunkt und der Schreibstil unterschiedlich beurteilt werden.
Vorteile:Es stellt die Rolle der Söldner in Sierra Leone genau dar, hebt die Unzulänglichkeiten der internationalen Organisationen hervor und bietet einen interessanten historischen Kontext. Einige Leser loben es als wichtige Lektüre für alle, die sich für die Region interessieren.
Nachteile:Schwache erzählerische und schriftliche Qualität, mangelnde Konzentration auf das Hauptthema (Fred Marafono), langweiliges Tempo und Tippfehler. Einige Leser hatten den Eindruck, dass es sich eher um eine Werbebroschüre für andere Persönlichkeiten als um eine aufschlussreiche Biografie handelt.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
From SAS to Blood Diamond Wars
Selbst für SAS-Verhältnisse ist dies die Geschichte eines herausragenden Kämpfers. Kurz vor seiner Entlassung aus dem SAS wurde Fred Marafono von David Stirling für seine private Sicherheitsfirma rekrutiert.
Nach Stirlings Tod geriet Fred mitten in die Blutdiamantenkriege in Sierra Leone und schloss eine untrennbare Verbindung mit dem Verfechter der Demokratie im Land, Chief Hinga Norman, dessen Führung und tragischer Tod ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte sind. Fred wurde von Simon Mann für die beste aller privaten Militärfirmen in Afrika, Executive Outcomes, rekrutiert. Weniger als zweihundert von ihnen besiegten die Rebellen in deren Hochburgen.
Aufgrund politischer Schwäche wurde Executive Outcomes gezwungen, das Land zu verlassen, und das Chaos nahm seinen Lauf. Engagierte Männer wie Hinga Norman und der britische Hochkommissar Peter Penfold erkannten, dass in Ermangelung eines militärischen Engagements des Westens nur hochkarätige Söldner den Kampf um die Wiederherstellung der Demokratie gewinnen würden: Drei von ihnen hielten eine lebenswichtige Luftbrücke offen - „Was Gott verlassen hat, haben diese verteidigt“.
Freds letzter Einsatz war die Unterstützung der SAS bei ihrer brillanten Geiselbefreiung, der „Operation Barras“. Peter Penfold bringt es im Vorwort des Buches auf den Punkt: „Ich habe Vertrauen und Bewunderung für diesen bemerkenswerten Mann“.