Bewertung:

Das Buch untersucht die historischen Auswirkungen der technologischen Innovationen des frühen 20. Jahrhunderts auf den Lebensunterhalt der ausübenden Musiker und konzentriert sich dabei auf die Kämpfe der organisierten Arbeiterschaft innerhalb der American Federation of Musicians.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet einen fesselnden Bericht über eine kritische Periode der Musikgeschichte. Es bietet Einblicke in die Herausforderungen, mit denen Musiker aufgrund von Tonfilmen und Radio konfrontiert waren, und fördert so das Verständnis der Leser für die Musikindustrie.
Nachteile:Leser, die sich für das persönliche Leben von Musikstars interessieren, werden das Buch vielleicht als enttäuschend empfinden, da es den Schwerpunkt auf den geschäftlichen Aspekt des Musikmachens legt und nicht auf die individuellen Geschichten.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Stage to Studio: Musicians and the Sound Revolution, 1890-1950
Auszeichnung für die beste Forschung im Bereich der Plattenlabels oder -hersteller von der Association for Recorded Sound CollectionsGewinner des Kenneth W. Baldridge-Preises der Phi Alpha Theta Honor Society, Region Hawaii.
Zwischen dem späten neunzehnten und der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts veränderte die Technologie die Unterhaltungsindustrie ebenso stark wie Schwerindustrien wie Kohle und Stahl. Zu den am unmittelbarsten Betroffenen gehörten die Musiker, die sich an die sukzessiven Erfindungen und Verfeinerungen der Audiotechnologie anpassen mussten - von Wachszylindern und Grammophonen bis hin zu Radio und Tonfilmen. In dieser bahnbrechenden Studie untersucht James P. Kraft die Überschneidung von Tontechnik, unternehmerischer Macht und künstlerischer Arbeit in dieser Zeit des Umbruchs.
Jahrhunderts, als die Nachfrage nach qualifizierten Instrumentalisten oft das Angebot überstieg. Er analysiert die Konflikte in Konzertsälen, Nachtclubs, Aufnahmestudios, Radiosendern und Hollywood-Studios, als Musiker nicht nur mit ihren lokalen Kollegen, sondern auch mit hochqualifizierten Arbeitern in nationalen „Unterhaltungsfabriken“ konkurrierten. Kraft bietet eine aufschlussreiche Fallstudie über die Auswirkungen der Technologie auf Industrie und Gesellschaft - und ein provokantes Kapitel in der Kulturgeschichte Amerikas.