Von der Dritten Welt zur Ersten: Singapur und der asiatische Wirtschaftsboom

Bewertung:   (4,8 von 5)

Von der Dritten Welt zur Ersten: Singapur und der asiatische Wirtschaftsboom (Kuan Yew Lee)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das von Lee Kuan Yew geschriebene Buch erzählt, wie sich Singapur von einer im Zweiten Weltkrieg zerstörten Nation zu einer erfolgreichen, multikulturellen Gesellschaft entwickelt hat. Es beschreibt detailliert die Herausforderungen und die Strategien, die Yew und seine Regierung anwandten, um in kurzer Zeit eine blühende Nation zu schaffen. Viele Rezensenten loben das Buch für seine aufschlussreiche Erzählung, seine Klarheit und seine historische Bedeutung, während einige das Gewicht und die Länge des Buches als Nachteil anmerken.

Vorteile:

Inspirierender Bericht über Singapurs Wandel von der Dritten Welt zur Ersten Welt.

Nachteile:

Klarer, einnehmender Schreibstil mit persönlichen Anekdoten.

(basierend auf 211 Leserbewertungen)

Originaltitel:

From Third World to First: Singapore and the Asian Economic Boom

Inhalt des Buches:

Nur wenige gaben dem winzigen Singapur eine Überlebenschance, als es 1965 in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Wie kommt es dann, dass der ehemalige koloniale Handelsposten der Briten heute eine blühende asiatische Metropole ist, die nicht nur die weltweit führende Fluggesellschaft, den besten Flughafen und den verkehrsreichsten Handelshafen hat, sondern auch das vierthöchste Pro-Kopf-Realeinkommen der Welt?

Die Geschichte dieses Wandels wird hier von Singapurs charismatischem, umstrittenem Gründervater Lee Kuan Yew erzählt. Nach dem Erbe des trennenden Kolonialismus, den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs und der allgemeinen Armut und Unordnung nach dem Abzug der ausländischen Truppen wird Singapur heute als Stadt der Zukunft gefeiert. Diese wunderbare Geschichte wird auf dramatische Weise von dem Mann erzählt, der nicht nur alles miterlebt hat, sondern auch furchtlos vorangegangen ist und die meisten dieser Veränderungen herbeigeführt hat.

Indem er tief in seine eigenen akribischen Aufzeichnungen sowie in bisher unveröffentlichte Regierungsdokumente und offizielle Aufzeichnungen eintaucht, schildert Lee detailliert die außergewöhnlichen Anstrengungen, die nötig waren, damit ein Inselstadtstaat in Südostasien zu jener Zeit überleben konnte.

Lee erklärt, wie er und seine Kabinettskollegen die kommunistische Bedrohung für die Sicherheit des jungen Staates ausschalteten und den mühsamen Prozess des Aufbaus der Nation begannen: Sie bauten grundlegende Infrastrukturstraßen durch ein Land, das immer noch hauptsächlich aus Sümpfen bestand, stellten eine Armee aus einer bis dahin rassisch und ideologisch gespaltenen Bevölkerung auf, beseitigten die letzten Überreste der Korruption aus der Kolonialzeit, stellten Massenwohnungen zur Verfügung und gründeten eine nationale Fluggesellschaft und einen Flughafen.

In diesem erhellenden Bericht schreibt Lee freimütig über seinen scharfen Umgang mit politischen Gegnern und seine oft unorthodoxen Ansichten über Menschenrechte, Demokratie und vererbte Intelligenz, immer mit dem Ziel, "korrekt zu sein, nicht politisch korrekt". Nichts in Singapur entging seinem wachsamen Auge: ob er nun Sträucher für die Begrünung des Landes auswählte, die Romantik des historischen Raffles-Hotels wiederherstellte oder junge Männer ganz offen und unverblümt dazu überredete, Frauen zu heiraten, die genauso gut ausgebildet waren wie er selbst. Das heutige sichere, aufgeräumte Singapur trägt Lees unverkennbare Handschrift, für die er sich nicht entschuldigt: "Wenn dies ein Nanny-Staat ist, bin ich stolz darauf, einen solchen gefördert zu haben."

Obwohl Lee in Singapur nur eine kleine Rolle spielte, sicherten ihm seine Tatkraft und sein Talent einen größeren Platz in der Weltpolitik. Mit seinem unnachahmlichen Stil erweckt er die Geschichte mit stichhaltigen Analysen einiger der größten strategischen Fragen der jüngsten Zeit zum Leben und zeigt, wie er im Laufe der Jahre die wechselnden Gezeiten der Beziehungen zwischen Amerika, China und Taiwan steuerte, indem er als Vertrauter, Resonanzboden und Bote für sie fungierte. Er porträtiert auch seine politischen Weggefährten, darunter die unbeugsamen Margaret Thatcher und Ronald Reagan, den Poesie versprühenden Jiang Zemin und die Ideologen George Bush und Deng Xiaoping, mit offenem Visier und manchmal mit bissiger Feder.

Lee lüftet auch den Schleier über sein Familienleben und schreibt liebevoll über seine Frau und treue Partnerin, Kwa Geok Choo, und über ihren Stolz auf ihre drei Kinder - insbesondere den ältesten Sohn, Hsien Loong, der jetzt stellvertretender Premierminister Singapurs ist.

Mehr als drei Jahrzehnte lang wurde Lee Kuan Yew gleichermaßen gelobt und geschmäht, und er hat sich in der asiatischen und internationalen Politik als unumstrittene Größe etabliert. Von der Dritten Welt zur Ersten bietet dem Leser einen fesselnden Einblick in das Herz, die Seele und den Geist dieses Visionärs.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780060197766
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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