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From Race to Ethnicity: Interpreting Japanese American Experiences in Hawai'i
Dies ist das erste Buch seit mehr als dreißig Jahren, das sowohl die historischen als auch die aktuellen Erfahrungen der japanischen Amerikaner auf Hawaii kritisch diskutiert. In Anbetracht der Tatsache, dass die Ethnie das wichtigste Ordnungsprinzip der sozialen Beziehungen in Hawaii war und seit den 1970er Jahren von der Ethnie abgelöst wurde, interpretiert das Buch diese Erfahrungen aus rassischer und ethnischer Perspektive. Der Übergang von der Ethnie zur Ethnizität wird anschaulich anhand des Wandels der japanischen Amerikaner von einer stark rassifizierten Minderheit eingewanderter Arbeiter zu einer der politisch und sozioökonomisch mächtigsten ethnischen Gruppen auf den Inseln demonstriert.
Um diesen Prozess zu beleuchten, hat der Autor eine rassische Geschichte der japanischen Amerikaner von ihren frühen Kämpfen gegen die unterdrückenden Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Zuckerplantagen bis hin zur Organisierung der Arbeiter und dem Aufstieg der Demokratischen Partei nach dem Zweiten Weltkrieg erstellt. Er analysiert, wie japanische Amerikaner ihre politische Macht bis ins einundzwanzigste Jahrhundert aufrechterhalten haben, und erörtert das jüngste Engagement einzelner Yonsei (japanische Amerikaner der vierten Generation), die sich für andere ethnische Gemeinschaften als ihre eigene einsetzen.
Der Autor erinnert die Leser jedoch daran, dass die ethnische Zugehörigkeit weiterhin gegen die Ureinwohner Hawaiis, die philippinischen Amerikaner und andere Minderheiten wirkt - wenn auch nicht in demselben Ausmaß wie zuvor die Ethnie - und somit für die Aufrechterhaltung der ethnischen Ungleichheit in Hawai'i verantwortlich ist.