Von der gegenseitigen Hilfe zum Wohlfahrtsstaat: Brüderliche Gesellschaften und soziale Dienste, 1890-1967

Bewertung:   (4,6 von 5)

Von der gegenseitigen Hilfe zum Wohlfahrtsstaat: Brüderliche Gesellschaften und soziale Dienste, 1890-1967 (T. Beito David)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch untersucht die Geschichte und Bedeutung der Hilfsvereine auf Gegenseitigkeit in Amerika und betont ihre Rolle bei der Bereitstellung von Unterstützung vor der Gründung des Wohlfahrtsstaates. Viele Rezensenten schätzen die Tiefe der Wissenschaft und die überzeugenden Argumente für die freiwillige Zusammenarbeit als Mittel zur Unterstützung der Gemeinschaft. Einige Leser finden jedoch, dass der Text trocken ist und es ihm an fesselndem Inhalt mangelt.

Vorteile:

Das Buch bietet wichtige historische Einblicke in die Institutionen der gegenseitigen Hilfe, gut recherchierte wissenschaftliche Erkenntnisse und liefert überzeugende Argumente für die Wirksamkeit der freiwilligen Zusammenarbeit. Es stellt gängige Vorstellungen vom Wohlfahrtsstaat in Frage und hebt die bedeutende Rolle brüderlicher Gesellschaften bei der Unterstützung von Gemeinschaften hervor.

Nachteile:

Einige Leser finden den Schreibstil zu trocken und vage, es fehlt an Engagement und einer klaren Darstellung. Einige Rezensenten waren der Meinung, das Buch sei unvollständig oder es fehle eine umfassende Schlussfolgerung.

(basierend auf 10 Leserbewertungen)

Originaltitel:

From Mutual Aid to the Welfare State: Fraternal Societies and Social Services, 1890-1967

Inhalt des Buches:

Im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert gehörten mehr Amerikaner brüderlichen Gesellschaften an als irgendeiner anderen Art von freiwilliger Vereinigung, mit der möglichen Ausnahme der Kirchen. Trotz des stereotypen Bildes der Loge als ausschließliche Domäne weißer Männer überschritt die Bruderschaft die Grenzen von Rasse, Klasse und Geschlecht und schloss Frauen, Afroamerikaner und Einwanderer ein.

David Beito erforscht die Geschichte und den Einfluss der brüderlichen Gesellschaften in den Vereinigten Staaten und deckt die entscheidende Bedeutung auf, die sie im sozialen und finanziellen Leben von Millionen von amerikanischen Familien hatten. Viel mehr als nur ein Mittel, um tief verwurzelte kulturelle, psychologische und geschlechtsspezifische Bedürfnisse zu befriedigen, gaben die Bruderschaften den Amerikanern die Möglichkeit, sich selbst mit Sozialleistungen zu versorgen, die andernfalls unzugänglich gewesen wären, argumentiert Beito.

Sie schufen nicht nur ausgedehnte soziale und gegenseitige Hilfsnetze unter den Armen und in der Arbeiterklasse, sondern stellten ihren Mitgliedern auch erschwingliche Lebens- und Krankenversicherungen zur Verfügung und gründeten Krankenhäuser, Waisenhäuser und Altenheime. Die brüderlichen Gesellschaften setzten ihr Engagement für die gegenseitige Hilfe sogar bis in die ersten Jahre der Weltwirtschaftskrise fort, so Beito, doch veränderte kulturelle Einstellungen und der wachsende Wohlfahrtsstaat führten schließlich zu ihrem Niedergang.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780807848418
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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