Bewertung:

In den Rezensionen zu 'Ordered by Love' wird das Buch als eine leicht zugängliche und schön geschriebene Einführung in das Denken von John Duns Scotus beschrieben. Leser, sowohl Anfänger als auch Experten, finden das Buch informativ und gut strukturiert und wecken das Interesse an einem Philosophen, der in der westlichen Tradition oft übersehen wird. Während es Scotus' Ideen effektiv präsentiert und ein breites Publikum anspricht, merken einige Kritiker an, dass der Fokus für nicht-katholische Leser zu eng sein könnte.
Vorteile:⬤ Klare, zugängliche Sprache, die sowohl Neulinge als auch Experten anspricht.
⬤ Schöne und fesselnde Prosa, die komplexe Ideen verständlich macht.
⬤ Weckt das Interesse am Werk von Scotus, das in philosophischen Kreisen oft übersehen wird.
⬤ Bietet einen breiten Überblick über Scotus' Denken, der auch für Leser mit wenig Hintergrundwissen über mittelalterliche Philosophie geeignet ist.
⬤ Sehr empfehlenswert für alle, die sich für katholische Theologie und mittelalterliches Denken interessieren.
⬤ Einige Leser könnten das Buch zu sehr auf die katholische Sichtweise konzentriert finden, was nicht-katholische Leser möglicherweise befremden könnte.
⬤ Es handelt sich um eine Einführung, die für einige Gelehrte oder diejenigen, die ein umfassendes Studium anstreben, nicht tief genug in die Philosophie von Scotus eindringen kann.
⬤ Die Kritik an der Gültigkeit der syllogistischen Logik, die im Kontext von Scotus' Werk diskutiert wird, kann bei Personen mit anderen philosophischen Ansichten Bedenken hervorrufen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Ordered by Love: An Introduction to John Duns Scotus
John Duns Scotus (1265-1308), der 1993 von Papst Johannes Paul II.
seliggesprochen wurde, ist weithin als einer der originellsten und einflussreichsten Philosophen und Theologen des Mittelalters anerkannt. Das Buch Ordered by Love bietet eine einfühlsame Erkundung eines breiten Spektrums von Scotus' Denken.
Zu den behandelten Themen gehören sein Verständnis der Beziehung zwischen Glaube und Vernunft, seine Lehre von der Individuation durch „Haecceity“ (Diesheit), seine Theorie der Univozität des Seinsbegriffs, seine Betonung der Freiheit Gottes und ihre angeblichen Konsequenzen für die Moraltheorie, seine Verteidigung der unbefleckten Empfängnis Marias und seine Lehre vom Primat Christi.