Von der Meisterschaft zum Mysterium, 46: Eine phänomenologische Grundlage für eine Umweltethik

Bewertung:   (5,0 von 5)

Von der Meisterschaft zum Mysterium, 46: Eine phänomenologische Grundlage für eine Umweltethik (E. Bannon Bryan)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird hervorgehoben, dass Bryan Bannons Buch ein dringendes und bedeutendes Werk ist, das zeitgenössische Krisen wie den Klimawandel und gesellschaftliche Probleme anspricht und die Leser dazu anregt, ihre Perspektiven zu überdenken. Ein Rezensent weist jedoch darauf hin, dass die erste Hälfte des Buches, insbesondere in Bezug auf Heidegger, angesichts neuer Interpretationen über Heideggers Zugehörigkeit überarbeitet werden sollte.

Vorteile:

Das Buch wird als selten, schön und wichtig beschrieben. Es wird als dringend notwendig für das gegenwärtige sozio-ökologische Klima angesehen. Bannons Argumente werden als überzeugend angesehen und sollen die Leser dazu anregen, ihr Verständnis zu überdenken, um Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und Gemeinschaft zu fördern. Das Buch ist ehrgeizig und erfordert eine sorgfältige Auseinandersetzung.

Nachteile:

Ein Kritikpunkt ist, dass die erste Hälfte des Buches, insbesondere Bannons Behandlung Heideggers, veraltet ist und im Lichte neuer Erkenntnisse über Heideggers problematische Verbindungen zum Faschismus neu geschrieben werden sollte.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

From Mastery to Mystery, 46: A Phenomenological Foundation for an Environmental Ethic

Inhalt des Buches:

From Mastery to Mystery ist ein origineller und provokativer Beitrag zum aufkeimenden Feld der Ökophänomenologie.

Ausgehend von aktuellen Debatten in der Umweltphilosophie kritisiert Bannon die Auffassung von Natur als "Substanz", die seiner Meinung nach von den wichtigsten Umwelttheoretikern stillschweigend vorausgesetzt wird. Stattdessen werden in diesem Buch die grundlegenden Ziele einer Umweltethik überdacht, indem die grundlegendste Annahme der meisten Umweltschützer in Frage gestellt wird: dass die Natur erhalten werden muss.

Ausgehend von Bruno Latours Idee, dass es ethisch und politisch verhängnisvoll ist, weiterhin von der Natur zu sprechen, wie wir sie uns gemeinhin vorstellen, beschreibt dieses Buch einen Weg, wie das Konzept der Natur seine Bedeutung in unserer Diskussion über den gegenwärtigen Zustand der Umwelt bewahren kann. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der phänomenologischen Tradition, insbesondere der Arbeit von Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty, bewahrt der in diesem Buch entwickelte Naturbegriff die besten antihumanistischen Intuitionen von Umweltschützern, ohne sich auf ein reduktionistisches Verständnis von Natur und Wissenschaften oder dualistische metaphysische Konstruktionen zu stützen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780821420645
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2014
Seitenzahl:208

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