Bewertung:

Aus den Rezensionen geht hervor, dass das Buch die komplexe Geschichte von Texas und dem Volk der Komantschen behandelt und sich dabei auf die Themen Entführung, Gewalt und kultureller Konflikt konzentriert. Während der Autor schwierige Themen angemessen anspricht, sind einige Leser der Meinung, dass es der Erzählung an Zusammenhalt mangelt und wichtige Zusammenhänge fehlen, insbesondere in Bezug auf Ereignisse außerhalb von Texas.
Vorteile:Das Buch behandelt ein interessantes und wichtiges Thema. Es bietet eine faire Darstellung der gewalttätigen Geschichte, in die Texaner und Komantschen verwickelt waren, und es wird wegen seiner historischen Einblicke als lesenswert bezeichnet.
Nachteile:Einige Leser finden, dass die Erzählung unzusammenhängend ist und eine übergreifende Struktur vermissen lässt. Es wird kritisiert, dass das Buch die Ereignisse in Texas nicht angemessen mit denen in Mexiko oder anderen Teilen der USA verknüpft. Außerdem kann die Darstellung der Texaner bei einigen Lesern heftige Reaktionen hervorrufen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
From Dominance to Disappearance: The Indians of Texas and the Near Southwest, 1786-1859
Jahrhundert, eine Periode, die mit der Dominanz der Ureinwohner in der Region begann und mit ihrem Verschwinden endete, nachdem Siedler die Indianer in Texas gezwungen hatten, im Indianerterritorium Zuflucht zu suchen.
Auf der Grundlage einer Vielzahl veröffentlichter und unveröffentlichter Quellen in spanischer, französischer und englischer Sprache zeichnet F. Todd Smith die unterschiedliche Geschichte der Ureinwohner von Texas nach. Er beginnt im Jahr 1786, als die Spanier Verträge u. a. mit den Comanchen und den Wichitas schlossen, und zeichnet die Beziehungen zwischen den Ureinwohnern und den verschiedenen euroamerikanischen Gruppen in Texas und dem Nahen Südwesten nach, einem Gebiet, das Teile von Texas, Louisiana, Arkansas und Oklahoma umfasst. In der ersten Hälfte dieses Zeitraums behielten die Ureinwohner - darunter die Caddos, die Karankawas, die Tonkawas, die Lipan-Apachen und die Atakapas sowie Auswanderergruppen wie die Cherokees und die Alabama-Coushattas - eine zahlenmäßige Überlegenheit gegenüber den Euroamerikanern, die es ihnen ermöglichte, die wirtschaftlichen, militärischen und diplomatischen Angelegenheiten der Region zu beeinflussen. Nachdem Texas jedoch seine Unabhängigkeit erklärt hatte, nahm die Macht der Ureinwohner in Texas dramatisch ab, und mit ihr auch ihre Fähigkeit, angesichts der überwältigenden Feindseligkeit zu überleben. From Dominance to Disappearance beleuchtet ein bisher kaum verstandenes Kapitel in der Geschichte von Texas und seiner indigenen Bevölkerung.
F. Todd Smith ist außerordentlicher Professor für Geschichte an der University of North Texas. Er ist Autor mehrerer Bücher über texanische Indianer, darunter The Caddo Indians: Tribes on the Convergence of Empires, 1542-1854, The Wichita Indians: Traders of Texas and the Southern Plains, 1540-1845 und The Caddos, the Wichitas, and the United States, 1846-1901.