
From Fingers to Digits: An Artificial Aesthetic
Essays über Computerkunst und ihr Verhältnis zu traditioneller Kunst von einem Pionier der Praxis und einem Philosophen der künstlichen Intelligenz. In From Fingers to Digits untersuchen eine praktizierende Künstlerin und ein Philosoph die Computerkunst und wie sie von der etablierten Kunstwelt sowohl akzeptiert als auch abgelehnt wurde.
In einer Reihe von Essays setzen sich Margaret Boden, Philosophin und Expertin für künstliche Intelligenz, und Ernest Edmonds, ein bahnbrechender und international anerkannter Computerkünstler, mit zentralen Fragen zur Ästhetik der Computerkunst auseinander. Andere moderne Technologien - Fotografie und Film - wurden von Kritikern als Möglichkeiten der Kunstausübung akzeptiert. Beeinträchtigt der Einsatz von Computern die Ästhetik der Computerkunst auf eine Art und Weise, wie es bei der Verwendung von Kameras nicht der Fall ist? Ist das Schreiben eines Computerprogramms dem Malen mit einem Pinsel gleichzusetzen? In den Aufsätzen von Boden werden Arten von Computerkunst identifiziert, das Studium der Kreativität in der KI beschrieben und Verbindungen zwischen Computerkunst und traditionellen Ansichten in der philosophischen Ästhetik untersucht.
Die Aufsätze von Edmonds bieten die Perspektive eines Praktikers, der sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie sich die Erfahrung des Schaffens von Computerkunst mit der des traditionellen Kunstschaffens vergleicht. Schließlich enthält das Buch Interviews, in denen zeitgenössische Computerkünstler eine Vielzahl von Kommentaren zu den in den Aufsätzen von Boden und Edmonds aufgeworfenen Fragen abgeben.