Bewertung:

Die Memoiren von General James Longstreet bieten eine fesselnde Perspektive auf den Bürgerkrieg aus der Sicht einer seiner bedeutendsten Persönlichkeiten. Während der Inhalt für seine Tiefe und den Einblick in Schlachten und Strategien gelobt wird, werden die Formatierung und die Produktionsqualität der verfügbaren Ausgaben, insbesondere in digitaler Form, stark kritisiert. Die Leserinnen und Leser schätzen den historischen Kontext und die persönlichen Anekdoten, sind aber oft von mechanischen Problemen frustriert.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung, die sich wie ein Roman liest und gleichzeitig die bedeutenden Schlachten des Bürgerkriegs detailliert beschreibt.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive aus der Sicht eines wichtigen Generals der Konföderierten.
⬤ Klare und prägnante Sprache, obwohl sie vor über hundert Jahren geschrieben wurde.
⬤ Der Inhalt ist reich an faszinierenden Details und persönlichen Einblicken in den Krieg und andere Schlüsselfiguren.
⬤ Hilfreiche Zusammenfassungen der beteiligten Einheiten am Ende der Schlachten verbessern das Verständnis.
⬤ Schlechte Formatierungs- und Produktionsqualität, vor allem in den Kindle-Ausgaben, wo viele Texte aufgrund fehlender Absatzeinrückungen, Seitenzahlen und Karten unlesbar sind.
⬤ In einigen Ausgaben fehlen wichtige Abschnitte, was zu einem unzusammenhängenden Leseerlebnis führt.
⬤ Die beschreibende Sprache verfehlt manchmal ihr Ziel, und manche Leser finden Longstreets Metaphern weniger effektiv.
⬤ Erfordert umfangreiches Hintergrundwissen über die Ereignisse des Bürgerkriegs, um das Buch vollständig zu verstehen.
(basierend auf 170 Leserbewertungen)
From Manassas to Appomattox: Memoirs of the Civil War in America
Werfen Sie einen Blick in die Geschichte auf den konföderierten Generalleutnant James Longstreet, dessen beständiges Wesen und dominante Figur ihm die Spitznamen „Schlachtross“, „Bulldogge“ und „Bulle der Wälder“ einbrachte. Jahre nach dem Krieg schwankte Longstreets Ruf zwischen dem Helden der Konföderierten und dem brutalen Schurken. Als pflichtbewusster Soldat mit einer Vorliebe für Alkohol und Glücksspiel sprach Longstreet wenig, inspirierte aber viele, und er fasziniert die Historiker des Bürgerkriegs nach wie vor.
In seinen Memoiren From Manassas to Appomattox (Von Manassas nach Appomattox) offenbart Longstreet seine inneren Gedanken und Erkenntnisse über den Krieg zwischen den Staaten. Wie es sich für einen Soldaten gehört, lässt er sein Privatleben außen vor und konzentriert sich auf Schlachtstrategien, Kriegsberichte und Meinungen über andere Offiziere, die ebenso missverstanden wurden wie er. Als wichtigster Untergebener von General Robert E. Lee berichtet Longstreet mehrfach über Lees Führungsqualitäten und ihre enge Partnerschaft.
From Manassas to Appomattox ist ein unschätzbarer Bericht aus erster Hand über das Leben während des Bürgerkriegs. Er beleuchtet nicht nur das Leben und die Ambitionen von Generalleutnant James Longstreet, sondern bietet auch einen detaillierten Einblick in die Operationen der Armee innerhalb der Konföderation. Eine Einleitung und Anmerkungen des bekannten Historikers James I. Robertson Jr. sowie ein neues Vorwort von Christian Keller geben einen Einblick in die Auswirkungen von Longstreets Karriere auf die amerikanische Geschichte.