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Of Vagabonds and Fellow Travelers: African Diaspora Literary Culture and the Cultural Cold War
Of Vagabonds and Fellow Travelers (Von Vagabunden und Mitreisenden) erforscht die Geschichte der Schriftsteller, Künstler und Intellektuellen der afrikanischen Diaspora, die während des Kalten Krieges den Übergang zu einem amerikanisch dominierten kapitalistischen Weltsystem miterlebten und eine scharfe Kritik an der aufkeimenden US-Hegemonie übten.
Cedric R. Tolliver zeichnet diese Geschichte durch eine Analyse von bedeutenden Ereignissen und Texten nach, in denen sich die literarische Kultur der afrikanischen Diaspora mit dem breiteren kulturellen Kalten Krieg überschneidet, vom Ersten Kongress schwarzer Schriftsteller und Künstler, der im September 1956 von frankophonen Intellektuellen organisiert wurde, bis zum Nachhall der Ermordung von Patrice Lumumba unter afroamerikanischen Schriftstellern und Aktivisten.
Tolliver befasst sich unter anderem mit den karibischen Schriftstellern Jacques Stephen Alexis, George Lamming und Aim C saire, mit der schwarzen Presse von Alice Childress und Langston Hughes sowie mit dem Martyrium von Paul Robeson. Das letzte Kapitel des Buches beleuchtet die internationalen und nationalen Folgen des kulturellen Kalten Krieges und erörtert deren anhaltende Auswirkungen auf unsere heutige kritische Lage.