Bewertung:

Das Buch „Flawed by Design“ von Amy Zegart bietet eine aufschlussreiche Analyse der Ursprünge und Mängel der nationalen Sicherheitsorgane der USA, die im Rahmen des National Security Act von 1947 geschaffen wurden. Es bietet einen kritischen Blick darauf, wie diese Organisationen, einschließlich der CIA, des JCS und des NSC, konzipiert wurden und funktionieren, wobei ihre politischen Grundlagen und nicht die rein nationalen Sicherheitsziele im Vordergrund stehen. Das Buch ist gut recherchiert und gegliedert und liefert überzeugende Argumente für ein Verständnis dieser Organisationen aus dem Blickwinkel des neuen Institutionalismus, zeigt aber auch die Herausforderungen auf, die sich bei der Behebung der ursprünglichen Konstruktionsfehler ergeben.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und aufschlussreiche Analyse
⬤ organisierte Struktur, die zugänglich ist
⬤ starke Argumente bezüglich des institutionellen Designs
⬤ interessante Fallstudien
⬤ zum Nachdenken anregende und informative Erzählung
⬤ wissenschaftlicher Beitrag mit Potenzial zum Klassiker in der Politikwissenschaft.
⬤ Einige inhaltliche Wiederholungen
⬤ unzureichende Erforschung der Rolle des Kongresses bei späteren Reformen
⬤ geringfügige Redundanz in der Zusammenfassung der Methodik
⬤ könnte von einer stärkeren Auseinandersetzung mit gegenteiligen Beweisen zum Goldwater-Nichols Act profitieren.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Flawed by Design: The Evolution of the Cia, Jcs, and Nsc
Dieses Buch stellt die Annahme in Frage, dass nationale Sicherheitsbehörden gut funktionieren, und fragt, welche Kräfte die ursprüngliche Konzeption der Central Intelligence Agency, der Joint Chiefs of Staff und des Nationalen Sicherheitsrats so geprägt haben, dass sie von Geburt an behindert waren.