Bewertung:

In den Rezensionen wird Terrance Tiessens Buch „Vorsehung und Gebet“ als ein aufschlussreiches und zum Nachdenken anregendes Werk hervorgehoben, das sich mit der komplexen Beziehung zwischen theologischen Konzepten wie Vorsehung, Willensfreiheit und Gebet auseinandersetzt. Tiessen untersucht verschiedene theologische Positionen und versucht, die Kluft zwischen Glaubenssystemen und Gebetspraktiken zu überbrücken, auch wenn einige Leser immer noch mit der Komplexität und dem Geheimnis dieser Konzepte zu kämpfen haben.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und stellt komplexe theologische Ideen gründlich dar. Es bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansichten zu Vorsehung und Gebet, ermutigt zur Kohärenz im Glauben und in der Praxis und enthält hilfreiche Ressourcen wie ein Glossar und Tabellen. Viele Leser finden es erhellend und wertvoll für das persönliche Verständnis und den Einsatz im Unterricht.
Nachteile:Einige Leser empfinden die Prosa als etwas wortreich und wünschen sich explizitere Erklärungen oder zusätzliche Tabellen. Außerdem bleiben einige Konzepte trotz der Gründlichkeit des Autors verwirrend, was zu anhaltenden Fragen über das Zusammenspiel zwischen göttlicher Souveränität, freiem Willen und der Wirksamkeit des Gebets führt.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Providence & Prayer: How Does God Work in the World?
Empfänger einer lobenden Erwähnung im Wettbewerb "Gott benutzt Tinte" 2001 "Herr, bitte gib mir einen Parkplatz" Dieses Gebet klingt richtig, wenn man zum dritten Mal um den Block fährt, frustriert ist und zu spät zu einem Termin kommt.
Aber entspricht es dem, was Gott in der Welt tut? Ändert das Gebet Gottes Meinung oder nur unsere Gefühle? Tut Gott Dinge, weil wir ihn darum bitten? Oder bitten wir ihn, weil er uns dazu auffordert? Wie viel Kontrolle hat Gott überhaupt über die Welt? Wenn er uns einen freien Willen gegeben hat, kann er dann immer garantieren, dass die Dinge so geschehen, wie er es beabsichtigt oder wünscht? Ist unser Bedarf an Parkplätzen wichtig genug, um Gott zu beunruhigen, oder kümmert er sich nur um Dinge, die sein Erlösungsprogramm voranbringen? Wenn Gott bereits entschieden hat, wie die Dinge sich entwickeln werden, was nützt es dann zu beten? Andererseits, wenn unsere Freiheit Gottes Fähigkeit einschränkt, seine Wünsche immer zu erfüllen, wie viel kann er dann tun, selbst wenn wir ihn um Hilfe bitten? Wie viel weiß Gott über die Zukunft, und wie wirkt sich dies auf die Art und Weise aus, wie unsere Gebete das Ergebnis beeinflussen? Und wie wirkt sich Gottes Verhältnis zur Zeit auf die ganze Gleichung aus? Mit solchen Fragen im Hinterkopf stellt Terrance Tiessen zehn Ansichten über Vorsehung und Gebet vor - und fügt dann eine elfte hinzu, seine eigene. Er beschreibt jede Sichtweise objektiv und geht dann auf die Frage ein: Wenn dies die Art und Weise ist, wie Gott in der Welt wirkt, wie sollten wir dann beten?
Das Ergebnis seiner Untersuchung ist ein Buch, das uns an den Schnittpunkt zwischen theologischer Reflexion und unserem Leben und Gespräch mit Gott bringt. Es fördert und schärft unser Verständnis und macht uns zu besseren Theologen und besseren Betern.