Wachen über Yellowstone: Die Erfahrungen der US-Armee in Amerikas erstem Nationalpark, 1886-1918

Bewertung:   (4,6 von 5)

Wachen über Yellowstone: Die Erfahrungen der US-Armee in Amerikas erstem Nationalpark, 1886-1918 (C. Rust Thomas)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist ein fesselnder Bericht über die Verwaltung des Yellowstone-Nationalparks durch die US-Armee von den späten 1800er Jahren bis 1918, in den detaillierte Recherchen und persönliche Erfahrungen von Soldaten und Offizieren eingeflossen sind.

Vorteile:

Fesselnde Erzählung, gut recherchiert, aufschlussreich über das Leben der Soldaten und die Parkverwaltung, kombiniert mit Witz und Humor, geeignet für ein breites Publikum, einschließlich Studenten und Geschichtsinteressierte.

Nachteile:

Keine explizite Erwähnung in den Rezensionen.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Watching Over Yellowstone: The Us Army's Experience in America's First National Park, 1886-1918

Inhalt des Buches:

Als der Kongress 1883 die US-Armee mit der Verwaltung des Yellowstone-Nationalparks beauftragte, sahen sich die Soldaten mit einer neuen Art von Feindseligkeit konfrontiert: einer Arbeit, für die sie nicht ausgebildet waren, in einem entmutigenden physischen und sozialen Umfeld, in dem sie nicht besonders willkommen waren. Als sie 1918 abreisten, hatte Amerika eine neue Art von Soldaten: den Ranger des National Park Service.

Von der Gründung des Yellowstone-Nationalparks bis zur Beendigung der Oberaufsicht durch die Armee erzählt Watching over Yellowstone die Geschichte der US-Truppen, die im ersten Nationalpark Amerikas für die Ordnung von Mensch und Natur sorgten. Der Yellowstone-Nationalpark war erst vierzehn Jahre zuvor gegründet worden, als Captain Moses Harris im August 1886 mit seiner Kompanie, der Truppe M der Ersten Kavallerie der Vereinigten Staaten, in Mammoth Hot Springs eintraf. Und in diesen Jahren wurde der unterfinanzierte und schlecht überwachte Park von übereifrigen Touristen, Vandalen und Wilderern heimgesucht.

Thomas C. Rust beschreibt die Aufgabe, mit der sich der Kongress, die militärischen Aufseher und die einfachen Soldaten konfrontiert sahen, als die ständig wachsende Zahl von Touristen, die kommerziellen Interessen und die Politik den widerspenstigen Park befleckten.

Zu einer Zeit, als die Armee bereits einen großen Wandel durchmachte, mussten sich die einfachen Soldaten nun mit ungewohnten Aufgaben in ungewohntem Terrain herumschlagen, oft in ungewohnter Nähe zur sozialen Elite, die die Touristenklasse dominierte - ein fruchtbarer, wenn auch unsicherer Boden für die Misserfolge und Erfolge, die schließlich das Rangerkorps des National Park Service prägten. Was dies für den Durchschnittssoldaten bedeutete, geht aus dem Material hervor, das Rust zu Rate zieht: Befehle, Rundschreiben, Inspektionsberichte, Kriegsgerichtsfälle, zivile Berichte und Beweise aus ausgegrabenen Soldatenstationen im Park.

Sein Buch ist eine nuancierte Sozialgeschichte aus einer seltenen bodennahen Perspektive und fängt einen außergewöhnlichen Moment in der Geschichte des amerikanischen Militärs und seiner Nationalparks ein.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780700629619
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:280

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